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Togg SUV

T10 X

ab 34.295 €
Togg T10 X
Reichweite WLTP
523 km
Verbrauch WLTP
19.5 kWh/100 km
Leistung
160 kW (218 PS)
0–100 km/h
7.4 s
Vmax
185 km/h
Batterie netto
50 kWh
Laden DC max
180 kW
Laden AC max
11 kW
Antrieb
RWD
Sitze
5

Alle Daten

Antrieb & Leistung

Antriebsart
BEV
Leistung (kW)
160 kW
Leistung (PS)
218 PS
Antrieb
RWD
0–100 km/h
7.4 s
Höchstgeschwindigkeit
185 km/h

Batterie & Reichweite

Batterie (netto)
50 kWh
Batterie (brutto)
52.4 kWh
Reichweite WLTP
523 km
Verbrauch WLTP
19.5 kWh/100 km

Laden

AC max
11 kW
DC max
180 kW
Systemspannung
400 V

Karosserie & Markt

Karosserie
SUV
Fahrzeugkategorie
JC - Kompaktklasse
Länge
4599 mm
Sitze
5

Versicherung (Typklassen)

Haftpflicht (KH)
19
Teilkasko (TK)
21
Vollkasko (VK)
20
Einstufung
2024

Hersteller & Markt

Konzern
Togg
Herkunftsland
Tuerkei
Marktstart
2025
Status
bestellbar
Preis
ab 34.295 €
Datenstand
3. Juni 2026

Design

Togg hat im T10 X lieber in Displays als in Klavierlack investiert. Statt hochglänzender, kratzempfindlicher Oberflächen dominieren matte Kunststoffe und strukturierte Flächen, die sich leicht reinigen lassen. Die hellen veganen Ledersitze unseres Testwagens sehen schick aus und lassen den Innenraum noch luftiger wirken, verzeihen aber erfahrungsgemäß weder Schokohände noch Jeansabrieb. Das Panorama-Glasdach bringt viel Licht in den Innenraum, lässt sich mit einem elektrischen Rollo aber nur abblenden, nicht komplett verdunkeln.

Ladeleistung

AC-seitig beherrscht der T10X serienmäßig dreiphasiges Laden mit bis zu 22 Kilowatt und braucht dann von 20 auf 80 Prozent etwa dreieinhalb Stunden. An DC sind bis zu 180 Kilowatt möglich, von 20 auf 80 Prozent geht's dann in etwa 28 Minuten. Bei winterlichen Temperaturen konnten wir am HPC die versprochenen Zeiten nicht erreichen, vereinzelte Ladeabbrüche inklusive. Nach aktuellem Stand handelt es sich um Softwarethemen, die sich per Update beheben lassen. Positiv: die Navigation mit Ladesäulenfokus. Insgesamt ist das eine runde Lösung.

Fahrleistung

sich der Testverbrauch bei etwa 22,4 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ein. Bei knapp unter null Grad, nasser Fahrbahn und vielen kurzen Etappen rutschten die Werte auf knapp unter 30 Kilowattstunden hinauf. Typisch Elektroauto: Die ersten Kilometer nach dem Start gehören der Innenraumheizung, nicht der Reichweite. Aufheizen an der eigenen Wallbox drückt diese Spitzen deutlich nach unten. Dann lässt sich der T10X im Winter um die 300 moderat gefahrene Kilometer weit bewegen, im Sommer dürfte es deutlich näher an die 400 Kilometer heran gehen. Auf der Straße wirkt der T10X erwachsener, als man es von einem Erstling erwartet. Die Lenkung ist leichtgängig, aber nicht völlig entkoppelt, das Fahrwerk filtert Schlaglöcher und Querfugen sauber heraus, ohne den Wagen in Richtung Softie zu schieben. Er gehört zur Sorte solider Allrounder, ist also nicht nur in Sachen Preis familientauglich. Der Heckantrieb sorgt für eine neutrale Balance, im Winter übernehmen Traktions- und Stabilitätsprogramme zuverlässig die Oberaufsicht. Die 63 Kilowatt Dauerleistung, die im Fahrzeugschein stehen, reichen völlig aus, um im Verkehr entspannt mitzuschwimmen. Die vollen 160 Kilowatt können im Sportmodus abgerufen werden, 7,8 Sekunden auf Hundert sind kein Sportwagen Wert, aber für den Alltag mehr als ausreichend. Die Rekuperation ist in mehreren Stufen einstellbar, bis hin zum echten One-Pedal-Driving bis zum Stillstand. Akustisch geht es im T10X angenehm ruhig zu. Wind- und Abrollgeräusche halten sich auch bei Autobahntempo im Rahmen.

Platzangebot

Die vorderen Sitze sind in dieser Ausstattung elektrisch verstellbar, inklusive Memory Funktion. Vorn wie hinten gibt es eine mehrstufige Sitzheizung.

Infotainment

Herzstück des Cockpits ist eine Displaywand mit riesiger 41,3-Zoll-Diagonale. Vor dem Fahrer liegt ein 12,3 Zoll großes Kombiinstrument, daneben ein 29 Zoll breiter Infotainment-Bildschirm, ergänzt um ein 8 Zoll Touchpanel in der Mittelkonsole für Klima- und Fahrzeugfunktionen. Widgets für Navi, Medien, Reichweitenanzeigen, Kamera oder Trumore Apps lassen sich per Wischgeste zwischen den Anzeigeflächen verschieben. Was der Fahrer nicht benötigt, kann der Beifahrer sich nach vorne holen, etwa YouTube oder TV Streaming, solange das Fahrzeug steht. Togg versteht sich selbst als Softwareunternehmen, das ein Auto gebaut hat, und genau so wirkt das System. Über den Tru-Store stehen Apps wie TV Plus, YouTube oder Radiodienste bereit, alles läuft über die Datenverbindung des Fahrzeugs. Die digitale Plattform Trumore verknüpft Navigation, Ladeplanung, Entertainment und Bezahlfunktionen, inklusive persönlicher Togg ID und Smartphone App Zugriff. Die Kehrseite: Weder Apple CarPlay noch Android Auto sind an Bord, und Musikstreaming und Telefonie funktionieren klassisch via Bluetooth. Eine Entscheidung mit Diskussionspotenzial. Das optionale Meridian-gelabelte Soundsystem liefert einen sauberen, detailreichen Klang, der sich über Equalizer und Raumklang Einstellungen gut anpassen lässt. Nur im Tiefbass fehlt es etwas an Fundament. Beim Thema Assistenz lässt der T10X kaum Wünsche offen. Intelligenter adaptiver Tempomat mit Stop and Go, Spurhalteassistent mit wählbarer Eingriffsintensität, Verkehrszeichenerkennung mit automatischer Übernahme von Tempolimits und ein adaptiver Fahrassistent, der Lenk- und Tempofunktionen kombiniert, sind neben anderen je nach Ausstattung an Bord. Viele Systeme lassen sich zudem im Detail konfigurieren.

Fazit

Der Togg T10X V2 Long Range hinterlässt im Test einen erstaunlich reifen Eindruck. Platzangebot, Fahrkomfort, Assistenzumfang und Materialeindruck passen zu dem, was man von einem modernen Elektro SUV im 50.000 Euro Umfeld erwartet.

Im Heft erschienen

Vorgestellt in

  • Vorgestellt in Electric Drive 06/2025, S. 34 — Togg T10 X im Winter-Test

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