← Alle Modelle
Abarth SUV

600e

ab 41.990 €
Abarth 600e
Reichweite WLTP
334 km
Verbrauch WLTP
18 kWh/100 km
Leistung
175 kW (238 PS)
0–100 km/h
6.2 s
Vmax
200 km/h
Batterie netto
50.8 kWh
Laden DC max
107 kW
Laden AC max
11 kW
Antrieb
FWD
Sitze
5

Versionen im Überblick 2

Alle Versionen nebeneinander — beste Werte pro Zeile hervorgehoben. Über den Stern nimmst du eine konkrete Version in den Vergleich auf.

Turismo Basis Competizione
Preis ab 41.990 45.990
Reichweite WLTP 334 km 334 km
Verbrauch WLTP 18 kWh/100 km 18 kWh/100 km
Leistung 175 kW · 238 PS 207 kW · 281 PS
0–100 km/h 6,2 s 5,9 s
Vmax 200 km/h 200 km/h
Batterie netto 50,8 kWh 50,8 kWh
Batterie brutto 54 kWh 54 kWh
Laden DC max 107 kW 107 kW
Laden AC max 11 kW 11 kW
Antrieb AWD

Alle Daten (Turismo)

Antrieb & Leistung

Antriebsart
BEV
Leistung (kW)
175 kW
Leistung (PS)
238 PS
Antrieb
FWD
0–100 km/h
6.2 s
Höchstgeschwindigkeit
200 km/h

Batterie & Reichweite

Batterie (netto)
50.8 kWh
Batterie (brutto)
54 kWh
Reichweite WLTP
334 km
Verbrauch WLTP
18 kWh/100 km

Laden

AC max
11 kW
DC max
107 kW
Systemspannung
400 V

Karosserie & Markt

Karosserie
SUV
Fahrzeugkategorie
JB - Kleinwagen
Länge
4187 mm
Sitze
5
Variante
Turismo

Versicherung (Typklassen)

Haftpflicht (KH)
16
Teilkasko (TK)
23
Vollkasko (VK)
26
Einstufung
2024

Hersteller & Markt

Konzern
Stellantis
Herkunftsland
Italien
Marktstart
2024
Status
bestellbar
Preis
ab 41.990 €
Datenstand
3. Juni 2026

Einleitung

Wie macht man aus einem braven Familien-Alltagsauto einen Sporträuber? Die Entwickler von Abarth, inzwischen ein Teil der Fabbrica Italiana Automobili Torino, können Ihnen da die Antwort geben. Denn sie haben den braven Fiat 600e in einen heißen Abarth 600e verwandelt. Fiat hat den elektrischen Stachel ausgepackt. Der Abarth 600e ist auf dem Markt mit 280 PS, also 207 Kilowatt. Leistung stand schon immer im Vordergrund bei Modellen der Marke Abarth, die vor inzwischen 75 Jahren gegründet wurde. Daran ändert sich auch nichts bei diesem neuen Stromer. Der ist mit seinen bis zu 280 PS, sprich 207 kW, in der Topversion Scorpionissima sogar das bislang leistungsstärkste Serienmodell der Kultmarke.

Design

Optisch haben die Designer dem Abarth 600 einen ebenso kernigen wie bulligen Anzug verpasst. Der untere Bereich des vorderen Stoßfängers lehnt sich an den legendären Abarth 850 TC aus den 60er Jahren an. Eine große rechteckige Fläche soll an den damals dort untergebrachten mächtigen Ölkühler erinnern. Die vorne um 30 und hinten um 25 mm verbreiterte Spur sorgt ebenso wie die 20-Zoll-Räder im Fünfspeichendesign für einen durchaus muskulösen Auftritt. Im Passagierabteil setzt sich die sportliche Abarth-Note fort. A-, B- und C-Säulen sowie der Dachhimmel sind schwarz verkleidet. Die Sitze geben besten Halt, die Einstiegsleisten sind mit Abarth-Logos verziert.

Technik

Basis für den 4,19 m langen, inklusive Außenspiegel 1,98 m breiten und 1,56 m hohen Abarth 600e ist die sportliche Plattform PERF eeCMP des Stellantis-Konzerns. Die wurde speziell für leistungsstärkere Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb konzipiert. Die Energie wird in einer Batterie mit 51 kWh gespeichert. Um die sportlichen Ansprüche und Agilität eines Abarth zu erfüllen, wurden die Torsionssteifigkeit des Fahrwerks erhöht und der Kurvenstabilisator an der Hinterachse verstärkt. Gemeinsam mit Michelin entwickelte Reifen sind speziell auf die Anforderungen eines E-Autos abgestimmt. So ist die Lauffläche härter, um den Rollwiderstand zu reduzieren. An den Seiten ist das Gummi weicher, um die Bodenhaftung und damit die Performance in Kurven zu erhöhen.

Ladeleistung

Geladen werden kann der Akku an der Schnellladesäule mit bis zu 100 kW. Dann dauert es laut Abarth bei idealen Bedingungen 27 Minuten, um den Stromspeicher von 10 auf 80 % State of Charge zu bringen. An der heimischen Wallbox kann der leere Akku über den 11-kW-Onboardlader in knapp sechs Stunden komplett auf 100 % geladen werden.

Fahrleistung

Beide Varianten, also auch die Basisversion Turismo, schaffen in der Spitze Tempo 200 km/h. Wir waren im Rahmen der Vorstellung mit dem Turismo unterwegs. Doch schon der erweist sich als echte Wuchtbrumme. Schon der kleinste Druck auf das Beschleunigungspedal reicht, um den ca. 1,7 Tonnen leichten Viertürer pfeilschnell aus den Startlöchern zu bewegen. So dauert es 6,2 Sekunden, bis die Tempoanzeige die Marke 100 km/h erreicht. 5,9 Sekunden sind es laut Hersteller beim Topmodell. Vor allem die ersten Meter sind schlichtweg der Hammer, insbesondere wenn statt der Modi Turismo oder Street die sportliche Stufe Track gewählt wird. Dann geht die Post ab, ebenso beim Durchzug. Dann ist vor allem in Kurven mit feuchtem Untergrund größte Vorsicht geboten. Schließlich zieht und zerrt die Vorderachse trotz mechanischen Sperrdifferentials schon auf trockenem Belag bei einem aktiven rechten Fuß ziemlich heftig. Beim WLTP-Verbrauch von 18,7 kWh auf 100 km sollen so 321 km mit einer Akkuladung machbar sein. Wir haben bei keinesfalls übertrieben zügiger Fahrweise, allerdings bei kühlen Temperaturen von gerade einmal drei Grad, mehr als 26,4 kWh auf 100 km auf dem Bordcomputer abgelesen. Richtig: Das ist nicht wenig.

Infotainment

Auch das zentrale TFT-Display in einer Größe von 10,25 Zoll ist mit speziellen Abarth-Grafiken bestückt. Android Auto und Apple CarPlay sind serienmäßig vorhanden. Das Infotainment-System bietet gleich mehrere Gimmicks für Sportfans. Von der Startseite aus schnell zu erreichen sind die Seite Torque Management, hier lässt sich das Drehmoment des Rades in Echtzeit überprüfen. Außerdem sind unter anderem LED-Scheinwerfer, Licht- und Regensensor, induktives Laden für Smartphone, digitales Radio, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Sportlenkrad mit Alcantara-Bezug, Metallic-Lackierung sowie eine Reihe von Assistenzsystemen in der Serie verbaut. Ein Navigationssystem allerdings gibt es nur im Topmodell.

Ausstattung

Die Preise für den Abarth 600e starten bei 44.900 Euro für den von uns gefahrenen Turismo. Der Scorpionissima kostet mindestens 48.990 Euro.

Fazit

Abarth hat es mal wieder geschafft: Auch das stärkste Fahrzeug der Kultmarke zaubert mit spontan abrufbaren Leistungen und tollem Fahrwerk jederzeit ein Lächeln ins Gesicht der Skorpionreiter. Allerdings sollte man angesichts der Spritzigkeit aufmerksam bleiben. Damit der Stich des Stachels positiv bleibt.

Videos 3

Tests

Abarth 600e Turismo Test - Fahrbericht | Wieviel verbraucht der kleine Flitzer? Electric Drive Check 11. Dezember 2024

Fahrberichte

2025 Abarth 600e Scorpionissima Fahrbericht | Wie hoch ist der Verbrauch? | Electric Drive Check 30. Juli 2025

Weitere Videos

Abarth 600e Scorpionissima streng limiert: Elektrischer Herzensbrecher und Kurvenräuber! 9. Februar 2024

Im Heft erschienen

Vorgestellt in

  • Vorgestellt in Electric Drive 01/2025, S. 54 — Abarth 600e

Ähnliche Modelle