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Suzuki SUV

e Vitara

ab 29.990 €
Suzuki e Vitara
Reichweite WLTP
427 km
Verbrauch WLTP
14.9 kWh/100 km
Leistung
106 kW (144 PS)
0–100 km/h
9.6 s
Vmax
150 km/h
Batterie netto
47.8 kWh
Laden DC max
55 kW
Laden AC max
11 kW
Antrieb
FWD
Sitze
5

Alle Daten

Antrieb & Leistung

Antriebsart
BEV
Leistung (kW)
106 kW
Leistung (PS)
144 PS
Antrieb
FWD
0–100 km/h
9.6 s
Höchstgeschwindigkeit
150 km/h

Batterie & Reichweite

Batterie (netto)
47.8 kWh
Batterie (brutto)
48.8 kWh
Reichweite WLTP
427 km
Verbrauch WLTP
14.9 kWh/100 km

Laden

AC max
11 kW
DC max
55 kW
Systemspannung
400 V

Karosserie & Markt

Karosserie
SUV
Fahrzeugkategorie
JB - Kleinwagen
Länge
4275 mm
Sitze
5

Versicherung (Typklassen)

Haftpflicht (KH)
15
Teilkasko (TK)
22
Vollkasko (VK)
26
Einstufung
2024

Hersteller & Markt

Konzern
Suzuki
Herkunftsland
Japan
Marktstart
2026
Status
bestellbar
Preis
ab 29.990 €
Datenstand
3. Juni 2026

Einleitung

Die uns zur Verfügung gestellten Exemplare des e Vitara waren exklusive Prototypenfahrt – sprich: Wir werden das Modell später auf der Straße und am liebsten auf unseren Strecken testen. Die Autos hatten also noch keine Straßenzulassung, deswegen auch die Fahrt auf abgesperrtem Gelände und unter Anleitung eines Instruktors. Spurwechsel und sogar eine Steilkurve standen auf der großen Strecke bereit, auf der man auch Höchstgeschwindigkeiten fahren kann. Das ergab eine ganz gute Möglich­keit für einen Erstkontakt mit so einem Fahrzeug, denn die Markteinführung wird erst im Oktober sein.

Technik

Bei Suzuki denkt man aber auch an Allradfahrzeuge. Die Allradvariante des e Vitara nennt sich All Grip E und kombiniert eine 61-kWh-Batterie mit zwei Elektromotoren mit 128 kW vorn und 48 kW hinten, die eine Systemleistung von 135 kW und ein Drehmoment von 307 Nm liefern. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 7,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 150 km/h. Der Verbrauch steigt auf 15,6 bis 16,5 kWh auf 100 km, die maximale Reichweite sinkt auf 396 bis 412 km. Abhängig von der gewählten Motorisierung und Ausstattung liegt der kombinierte Energieverbrauch je nach Version zwischen 14,8 und 16,5 kWh pro 100 km. Das Wärmemanagementsystem inklusive Wärmepumpe, Sitz- und Lenkradheizung sowie vorklimati­siertem Innenraum sorgt jedoch für effizientes Energiehandling und optimierte Ladeleistung im Alltag. Manuell kann man auch den Akku auf Temperatur bringen.

Ladeleistung

Die DC-Ladeleistung wird mit 90 kW angegeben, an AC mit 11 kW. Über die App Suzuki Connect lässt sich der Ladezustand ebenso wie die Ladeplanung bequem per Smartphone steuern – ein ideales Fahrzeug für alle, die zu Hause oder bei der Arbeit laden und nur selten öffentliche Schnellladesäulen nutzen. Denn da dauert der Ladevor­gang von 10 auf 80 % ca. 45 Minuten.

Fahrleistung

Fürs feine Gehör rollt der e Vitara eventuell etwas zu laut ab. Allerdings ist es auf der Teststrecke natürlich schwierig, ein Urteil abzugeben: Es gibt verschiedene Untergrün­de, auf denen man fahren kann und auf denen sich auch die Akustik im Auto anders entwickelt. Trotzdem gab es einen ganz guten Eindruck, wie sich das Auto so im Alltag auch mal auf schlechteren Straßen bewegen wird. Uns wurde auch gesagt, dass das Auto noch nicht ganz serien­reif ist. Die Rekuperation lässt sich aktuell scheinbar nur im Stand in drei Stufen verstellen – und es gibt auch das One-Pe­dal-Driving. Unser erster Eindruck, wie sich das Auto im Alltag fahren lässt, sagt: Das Auto ist schon ziemlich ausgereift. Obwohl es bis Oktober wohl noch ein bisschen feingetunt wird, wirkt das alles sehr ausgewogen. Das Handling ist sehr gut, die Benutzerführung bei den Menüs ist sehr gut. Zum Verbrauch können wir noch nicht viel sagen, aber der wird wahrscheinlich so bei 15 kWh einpendeln.

Platzangebot

Je nach Rückbank-Position und Ausstattung bietet der Su­zuki e Vitara ein flexibel nutzbares Gepäckabteil. Genaue Literangaben zum Kofferraum liegen zwar noch nicht vor, doch die um 16 cm verschiebbare und umklappbare Rücksitzlehne – übrigens im Verhältnis 40:20:40 – sorgt für hohe Variabilität. Praktisch: Trotz Elektromobilität er­laubt der e Vitara eine gebremste Anhängerlast von bis zu 750 kg. Es fehlen allerdings noch Hinweise zur Stütz- und Dachlast. Leer bringt er zwischen 1.700 und 1.899 kg auf die Waage. Das zulässige Gesamtgewicht variiert zwischen 2.180 und 2.360 kg.

Infotainment

Das Cockpit überzeugt mit einem voll digitalen 10,25-Zoll-Kombiinstrument sowie einem 10,1-Zoll-Touchscreen, der unter anderem das Navigationssystem und kabelloses Apple CarPlay bzw. Android Auto beherbergt. Auch eine Ambientebeleuchtung mit wählbaren Farben, vier Laut­sprechern, Keyless-Start, elektrisch anklappbaren Außen­spiegeln mit integrierten Blinkern, getönten Scheiben im Fond, Licht- und Regensensoren, eine Einparkhilfe vorn sowie hinten und eine Rückfahrkamera gehören bereits zum Serienumfang. Ein Drehrad für die Lautstärke gehört ebenfalls dazu. Der ewige Kritikpunkt: Klavierlackoptik – der Kratzer- und Staubmagnet. In der Topversion Komfort Plus sorgt ein mit Infinity entwickeltes Premium-Sound­system mit acht Lautsprechern und Subwoofer für den passenden Sound. Weitere Highlights der Komfort Plus-Variante sind ein adaptiver Fernlichtassistent, ein kabelloses Smartphone-Ladepad, Nebelscheinwerfer sowie eine 360-Grad-Kamera.

Ausstattung

Den Suzuki Evitara wird es in drei Ausstattungslinien geben, zumindest hier bei uns in Deutschland. Schon die Einstiegsvariante Suzuki e Vitara Club bietet eine um­fangreiche Serienausstattung. Herzstück ist die 49-kWh-Batterie, kombiniert mit 18-Zoll-Leichtmetall­rädern, einem adaptiven Tempomat sowie einem auto­matisch abblendenden Innenspiegel. Im Fond lassen sich die Rücksitze nicht nur verschieben und die Lehnen in der Neigung verstellen, sondern auch im Verhältnis 40:20:40 separat umklappen – ideal für flexible Transportlösungen. Es gibt also die Wahl zwischen mehr Beinfreiheit im Fond oder mehr Kofferraumvolumen. Wer sich für die nächsthöhere Ausstattungslinie Komfort entscheidet, erhält zusätzlich die größere 61-kWh-Batterie sowie eine erweiterte Komfortausstattung. Dazu zählen beheizbare Vordersitze, eine Lenkradheizung, elektrisch beheizbare Außenspiegel, eine beheizbare Frontscheibe sowie eine Warmluftführung in den Fondbereich – ideal für kalte Tage. Da stellt sich uns die Frage, ob bei der Ba­sisversion die Passagiere im Fond frieren müssen. Wenn man sich überhaupt für die Basisvariante entscheidet: Für uns sind beheizbare Vordersitze und inzwischen auch die Lenkradheizung in einem Neuwagen eigentlich Pflicht. In der Topversion Komfort Plus legt Suzuki nochmals nach. Hier rollt der e Vitara auf 19-Zoll-Alufelgen und glänzt mit einem elektrischen Glasschiebedach samt Son­nenblende. Der Innenraum ist mit einer Kombination aus Stoff und Ledernachbildung hochwertig ausgestattet, und der Fahrersitz lässt sich, inklusive Lordosenstütze, elek­trisch in zehn Richtungen verstellen. Zumin­dest optional gibt es eine edle Zweifarblackierung. Wie schon gesagt fehlt noch das Preisschild. Doch wenn man sich die Marktbegleiter und insbesondere das Schwestermodell von Toyota betrachtet, dann dürfte die Basis nicht weit von 30.000 Euro entfernt sein, sonst klappt es nicht mehr mit dem Absatz. Und vielleicht unter­bietet Suzuki ja auch die Toyota-Preise? Es braucht maximal den zweiten Blick, um zu erkennen, dass e Vitara und Urban Cruiser vom selben Band purzeln – lediglich in den markentypi­schen Details unterscheiden sich die beiden. So sind auch die technischen Voraussetzungen ziemlich identisch. Der kleine Akku soll lt. WLTP bis zu 330 km weit bringen, der große bis zu 400. Aber: Bei Toyota ist das Pricing bekannt: Die Basis mit dem kleinen Akku kostet 29.990 Euro, den 2WD mit großem Akku gibt es in zwei Ausstat­tungen ab 36.990 Euro, und der 4WD in der höchsten Ausstattung liegt bei 42.990 Euro.

Fazit

Schon im Prototypenstadium kann das kom­pakte SUV überzeugen und lässt den Schluss zu, dass sich hier eine bezahlbare, aber voll­wertige Welt für den elektrischen Automobil­alltag auftut. Vielleicht muss man ein bisschen individueller denken, um Suzuki zu fahren – aber das tut auch denen gut, die das norma­lerweise nicht tun. Der Suzuki e Vi­tara ist ein ausgewogenes Auto ohne Hightech-Anspruch, das muss man sagen, aber er wird ein verdammt gutes Auto für den Alltag sein. Für die Zielgruppe, die auf Suzuki reflektiert, passt der wie die berühmte Faust aufs Auge.

Videos 3

Tests

2026 Suzuki E Vitara (61 kWh FWD) Test - Wie hoch ist der Verbrauch wirklich? | Electric Drive Check 22. Januar 2026
2025 Suzuki e Vitara Test? Erste Testfahrt mit Prototypen! Technische Daten | Electric Drive Check 14. April 2025

Weitere Videos

2025 Suzuki e-Vitara | die ersten Fakten, Daten, Abmessungen, Leistung und Gewicht | Electric Drive 4. November 2024

Im Heft erschienen

Vorgestellt in

  • Vorgestellt in Electric Drive 03/2025, S. 22 — Kompakter Elektroeinstieg
  • Vorgestellt in Electric Drive 06/2024, S. 30 — Suzuki e Vitara

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