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Kia SUV

EV3

ab 35.990 €
Kia EV3
Reichweite WLTP
436 km
Verbrauch WLTP
14.9 kWh/100 km
Leistung
150 kW (204 PS)
0–100 km/h
7.5 s
Vmax
170 km/h
Batterie netto
55 kWh
Laden DC max
100 kW
Laden AC max
11 kW
Antrieb
FWD
Sitze
5

Versionen im Überblick 3

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583 kWh Basis 814 kWh 814 kWh AWD
Preis ab 35.990 41.390 46.880
Reichweite WLTP 436 km 605 km 572 km
Verbrauch WLTP 14,9 kWh/100 km 14,9 kWh/100 km 15,8 kWh/100 km
Leistung 150 kW · 204 PS 150 kW · 204 PS 195 kW · 265 PS
0–100 km/h 7,5 s 7,7 s 6,6 s
Vmax 170 km/h 170 km/h 170 km/h
Batterie brutto 58,3 kWh 81,4 kWh 81,4 kWh
Laden DC max 100 kW 135 kW 135 kW
Laden AC max 11 kW 11 kW 11 kW
Antrieb RWD AWD

Alle Daten (583 kWh)

Antrieb & Leistung

Antriebsart
BEV
Leistung (kW)
150 kW
Leistung (PS)
204 PS
Antrieb
FWD
0–100 km/h
7.5 s
Höchstgeschwindigkeit
170 km/h

Batterie & Reichweite

Batterie (netto)
55 kWh
Batterie (brutto)
58.3 kWh
Reichweite WLTP
436 km
Verbrauch WLTP
14.9 kWh/100 km

Laden

AC max
11 kW
DC max
100 kW
Systemspannung
400 V

Karosserie & Markt

Karosserie
SUV
Fahrzeugkategorie
JB - Kleinwagen
Länge
4300 mm
Sitze
5
Variante
583 kWh

Versicherung (Typklassen)

Haftpflicht (KH)
18
Teilkasko (TK)
28
Vollkasko (VK)
26
Einstufung
2024

Hersteller & Markt

Konzern
Hyundai-Kia
Herkunftsland
Suedkorea
Marktstart
2026
Status
bestellbar
Preis
ab 35.990 €
Datenstand
3. Juni 2026

Einleitung

Der KIA EV3 ist ein kompaktes Elektro-SUV mit beeindruckender Reichweite und modernem Design. Mit seiner 81,4-kWh-Batterie und fortschrittlichen Ausstattungsoptionen zielt er auf umweltbewusste Familien und technikaffine Fahrer ab.

Design

Mit dem EV3 hat KIA einen begehrenswerten, kompakten Bruder des EV9 abgeliefert. Die weit öffnenden Türen und die großen Öffnungen bieten ungehinderten Zutritt zur jeweiligen Sitzreihe. Eine spezielle Verglasung sorgt für extreme Ruhe, und selbst bei höheren Geschwindigkeiten sind aufgrund des sehr guten cW-Wertes Windgeräusche kein großes Thema.

Technik

Im Kia ist Technik mit den Genen der darüberliegenden Klassen verbaut. Das betrifft einerseits den sehr kompakt bauenden, effizienten Elektromotor als auch die sehr kompakt konstruierte Heizungs- und Klimaeinheit. Diese beiden Elemente lassen in der Kombination viel Raum, der ebenfalls den Passagieren zugute kommt. Über dem Motor ist auch ein Frunk, also ein vorderer Kofferraum, platziert mit rund 25 Litern Volumen, in dem sich bequem das Typ 2 Ladekabel verstauen lässt oder auch andere Utensilien. Aktuell stehen zwei Batteriegrößen zur Wahl, 58 kWh und 81 kWh. Mit der größeren soll der Kia EV3 eine Reichweite von über 600 km erzielen können. Den Antrieb übernimmt immer ein 150 kW bzw. 204 PS starker Elektromotor. Mit den aktuellen Antrieben beschleunigt der Kia in 7,5 bzw. mit der großen Batterie in 7,7 Sekunden auf 100 km/h – Gewicht kostet Zeit. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellen bei 170 km/h elektronisch abgeregelt. Später sollen übrigens noch eine Allrad-Version sowie ein GT folgen.

Fahrleistung

Besonders relevant bei einem Auto ist immer wieder der Fahreindruck. Und hier kann der Kia EV3 durchweg punkten. Die Stoßdämpfer, die frequenzabhängig, also je nach Beschaffenheit des Untergrundes, ihre Härte variieren, sorgen dafür, dass man einerseits auf langen, glatten Pisten extrem hohen Komfort genießt, andererseits auch Hindernisse wie Speedbumps souverän überfahren kann, ohne dass die Kabine zu sehr ins Schaukeln kommt. Auf schlechteren Straßen mit vielen Schlaglöchern hingegen reagiert die Federung sehr schnell und agiert entsprechend softer, sodass der ondulierte Untergrund in keinster Weise in den Innenraum durchkommt. Die Beschleunigung ist selbst für den ambitionierten Spurt auf die Autobahn oder den Überholvorgang auf der Landstraße absolut ausreichend. Man fühlt sich wie in einem deutlich größeren Auto. In Kurven merkt man dem Kia die fast 1.900 kg Leergewicht zwar an, kann aber dennoch ganz beachtlich durch die Radien räubern. Er fährt ausgesprochen präzise und gezielt auch durch enge Ecken, ohne dass man zu sehr am Lenkrad drehen muss. Die Übersetzung ist einfach perfekt gewählt. Ebenfalls ausgeklügelt ist die Rekuperation. Einerseits gibt es vier Stufen, die man mit zwei hinter dem Lenkrad angebrachten Paddles auswählen kann. Andererseits lässt sich durch ein langes Ziehen am linken Paddle der One-Pedal-Drive aktivieren, der aber so konzipiert ist, dass man ihn erst unterhalb von 20 km/h wirklich merkt. Oberhalb dieser Grenze fährt der EV3 dann völlig normal, denn man wird nicht bei jedem Lupfen des Gaspedals schlagartig eingebremst. In der Stadt oder im Stau hingegen lässt sich das SUV aus Korea hervorragend mit nur einem Fuß beschleunigen und bremsen – die Radbremsen haben dann weitestgehend Pause. Das rechte Paddle am Lenkrad aktiviert durch längeres Ziehen einen automatischen Rekuperationsmodus, der abhängig von der Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug die Energie-Rückgewinnung variiert. Das funktioniert im Alltag sehr gut – wer gezielt und zur weiteren Optimierung des Energieverbrauchs oder eben aus Spaß selbst eingreifen will, hat mit den Paddles alle Möglichkeiten, auch mit dem Rekuperationsmodus zu spielen. Das Geräuschniveau ist absolut in Ordnung.

Platzangebot

Das Raumgefühl im Inneren ist extrem großzügig. In der Breite kommt man sich mit dem Beifahrer oder der Beifahrerin nie ins Gehege, außer man wünscht das explizit. Aber auch hinter den Vordersitzen ist ausreichend Platz für Erwachsene oder große Kinder, sodass man dem EV3 absolute Familientauglichkeit bescheinigen kann. Das gilt auch für den Kofferraum mit über 400 Liter Ladevolumen. Bei umgeklappter Rückbank sind es sogar mehr als 1.200 Liter. Der Einstieg gestaltet sich sowohl vorne wie auch hinten extrem komfortabel.

Infotainment

Das Armaturenbrett bietet ein kleineres Display im Hochkantformat zur Steuerung der Klimafunktion und rechts daneben wieder ein großer Bildschirm für die Navigation oder Darstellung der Medien. Mit einem Tastendruck kann man das kleine Klimadisplay auf den rechten Screen ausweiten. Sinnvoll, da man als Fahrer das mittlere Display mit Lenkrad und Hand schon mal abdeckt. Ansonsten gibt es die üblichen Bedienelemente, darunter glücklicherweise eine ganze Reihe von Hardkeys, die beispielsweise die wesentlichen Klimafunktionen wie Temperatur und Luftverteilung steuern. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von in die Armaturenbrettoberfläche integrierten Softkeys, mit denen man zwischen dem Hauptmenü der Navigation oder beispielsweise der Medienansicht wechselt, und die fast schon üblichen Bedienelemente im Lenkrad zur Mediensteuerung beziehungsweise auch zur Bedienung des Tempomaten. In der Mittelkonsole finden sich eine Ablage zum induktiven Aufladen eines Telefons, zwei geräumige Cup-Holder sowie ordentlich Staufläche. Speziell ist der in der Armlehne untergebrachte ausziehbare Ablagebereich, den Kia explizit dafür vorgesehen hat, um dort bei einem Ladestopp beispielsweise auch mal sein Essen oder ein Notebook, mit dem man arbeiten möchte, abzustellen. Daher lässt sich diese Fläche relativ weit nach vorne ziehen, sodass man sie wirklich gut nutzen kann. An Anschlüssen stehen zwei USB-C-Ports bereit, einer zur Verbindung mit dem Infotainment, ein anderer nur zum Aufladen. Hat man darüber beispielsweise sein iPhone angedockt, wird auf Wunsch gleich die Verbindung zu Apple CarPlay aufgebaut und man kann auf dem großen Zentraldisplay die komplette Klaviatur an iPhone-Programmen nutzen, die für CarPlay vorgesehen sind. Man wird zukünftig auch Streamingdienste für Musik und Video im Infotainment installieren können, um sich so die Ladepausen zu vertreiben. Der Sprachassistent soll zudem bald mit den Fähigkeiten von ChatGPT glänzen und so ebenfalls einen Mehrwert in Sachen Information bieten. Bei unserem ersten Kontakt auf den Straßen rund um Lissabon konnten wir dem EV3 keinerlei Schwächen nachweisen. Komfort, Fahrverhalten und die Ausstattung mit Assistenz- und Sicherheitssystemen sind absolut vorbildlich. Bei Letzteren lässt sich übrigens der von den meisten wohl so sehr gehasste Tempolimit-Assistent durch einen langen Druck auf das Lautstärkerädchen deaktivieren – gut gemacht, Kia. Das verführt dazu, die in unserem Testwagen verbaute HiFi-Anlage von Harman Kardon auch intensiv zu nutzen.

Ausstattung

Mit einem Startpreis ab 36.000 Euro bewegt sich der EV3 in einem illustren Umfeld rund um Volvo EX30 oder smart #1. Auf der anderen Seite sieht sich Kia auch als Wettbewerber zum VW ID.3 oder Cupra Born.

Fazit

Mit dem EV3 hat KIA einen begehrenswerten, kompakten Bruder des EV9 abgeliefert, der auch vom Etat her mit einem Startpreis von 36.000 Euro deutlich besser in das Budget vieler Familien passen dürfte, als der doch zugegebenermaßen große und recht teure Bruder. Entscheiden wird wie immer der Kunde sein, und wir können nur dazu aufrufen, den EV3 mal selbst in Augenschein zu nehmen.

Videos 4

Tests

KIA EV3 1.000 Kilometer Test - kleiner oder großer Akku? | Electric Drive Check | Review 29. Januar 2025
2025 KIA EV3 Fahrbericht - Testverbrauch nur 14,3 kWh / 100 km? | Test | Electric Drive Check 10. November 2024

Fahrberichte

2024 KIA EV3! Ersteindruck - Sitzprobe - technische Daten und Kritik | Electric Drive Check 23. Mai 2024

Weitere Videos

KIA EV3 - "Liebling sie haben den EV9 geschrumpft!" - Electric Drive News 12. Oktober 2023

Im Heft erschienen

Vorgestellt in

  • Vorgestellt in Electric Drive 06/2024, S. 14 — Kia EV3
  • Vorgestellt in Electric Drive 03/2024, S. 42 — Kia EV3

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