ë-C4
- Reichweite WLTP
- 354 km
- Verbrauch WLTP
- 15.3 kWh/100 km
- Leistung
- 100 kW (136 PS)
- 0–100 km/h
- 9.9 s
- Vmax
- 150 km/h
- Batterie netto
- 46.3 kWh
- Laden DC max
- 101 kW
- Laden AC max
- 11 kW
- Antrieb
- FWD
- Sitze
- 5
Versionen im Überblick 4
Alle Versionen nebeneinander — beste Werte pro Zeile hervorgehoben. Über den Stern nimmst du eine konkrete Version in den Vergleich auf.
| e C4 Basis | e C4 X | e C4 54 kWh | e C4 X 54 kWh | |
|---|---|---|---|---|
| Preis ab | 31.900 € | 32.600 € | 34.100 € | 34.800 € |
| Reichweite WLTP | 354 km | 352 km | 418 km | 427 km |
| Verbrauch WLTP | 15,3 kWh/100 km | 15 kWh/100 km | 14,8 kWh/100 km | 14,5 kWh/100 km |
| Leistung | 100 kW · 136 PS | 100 kW · 136 PS | 115 kW · 156 PS | 115 kW · 156 PS |
| 0–100 km/h | 9,9 s | 9,9 s | 9,1 s | 9,1 s |
| Vmax | 150 km/h | 150 km/h | 150 km/h | 150 km/h |
| Batterie netto | 46,3 kWh | 46,3 kWh | 50,8 kWh | 50,8 kWh |
| Batterie brutto | 50 kWh | 50 kWh | 54 kWh | 54 kWh |
| Laden DC max | 101 kW | 101 kW | 107 kW | 107 kW |
| Laden AC max | 11 kW | 11 kW | 11 kW | 11 kW |
Alle Daten (e C4)
Antrieb & Leistung
- Antriebsart
- BEV
- Leistung (kW)
- 100 kW
- Leistung (PS)
- 136 PS
- Antrieb
- FWD
- 0–100 km/h
- 9.9 s
- Höchstgeschwindigkeit
- 150 km/h
Batterie & Reichweite
- Batterie (netto)
- 46.3 kWh
- Batterie (brutto)
- 50 kWh
- Reichweite WLTP
- 354 km
- Verbrauch WLTP
- 15.3 kWh/100 km
Laden
- AC max
- 11 kW
- DC max
- 101 kW
- Systemspannung
- 400 V
Karosserie & Markt
- Karosserie
- Steilheck
- Fahrzeugkategorie
- C - Kompaktklasse
- Länge
- 4360 mm
- Sitze
- 5
- Variante
- e C4
Versicherung (Typklassen)
- Haftpflicht (KH)
- 18
- Teilkasko (TK)
- 19
- Vollkasko (VK)
- 17
- Einstufung
- 2024
Hersteller & Markt
- Konzern
- Stellantis
- Herkunftsland
- Frankreich
- Marktstart
- 2024
- Status
- bestellbar
- Preis
- ab 31.900 €
- Datenstand
- 3. Juni 2026
Design
In unserer Version zierte das Armaturenbrett eine schicke Gummierung, die zugleich edel und belastbar wirkt. Es herrscht Eleganz, aber in ihrer alltagstauglichen Form. Die Materialien sind wertig, aber nicht aufgesetzt.
Technik
Wie in den anderen Konzernfahrzeugen findet sich auch im e-C4 die Kombination aus 50 kWh fassendem Akku und 100 kW leistendem Motor. Den immerhin 4,35 m langen und gut 1.600 kg schweren Elektro-Citroen befördert dieses Package in 9,7 s auf 100 km/h, abgeregelt wird der frische Franzose bei 150 Sachen. Respekt darf man dem Verbrauch zollen: Laut WLTP begnügt sich der e-C4 mit 16,6 kWh/100 km, was für bis zu 350 km Reichweite gut sein soll. Damit schlägt er seine Geschwister tatsächlich um ein paar Kilometer.
Ladeleistung
Geladen wird, wie üblich bei der EMP-Plattform mit bis zu 100 kW an Gleichstrom und bereits serienmäßig mit 11 kW an Wechselstrom, ein Wert, der auch der maximalen Ladeleistung der seit 24. November geförderten Wallboxen entspricht. Die gibt es übrigens auch von Citroen und das in Varianten von 3,7 bis 22 kW. Wenn gewünscht, assistiert der Händler beim Kauf und vermittelt die Installation.
Fahrleistung
Bei unserem Ausritt im kalten Dezember bei fiesen fünf Grad Außentemperatur und dauerndem Regen haben wir es innerstädtisch und über ein paar Landstraßen im besonders sparsamen ECO-Modus auf rund 17,5 kWh/100 km geschafft. Dabei bedingt der Sparmodus angesichts solcher Temperaturen schon eine gewisse Leidensfähigkeit, da auch die Heizung und selbst die Sitzheizung nur mit reduzierter Leistung betrieben werden. Im Normal- und erst recht im Sportmodus wird es drinnen sofort kuschelig warm, und auch das Fahren macht gleich mehr Freude. Der e-C4 spurtet dann flott los und zieht auch bis zu Autobahngeschwindigkeiten kraftvoll durch. Den Fahrkomfort unseres Testwagens, der sowohl die Advanced Comfort Sitze als auch das gleichnamige Fahrwerk hatte, kann man nur als souverän bezeichnen. Das Lenkgefühl ist trotzdem ausreichend verbindlich und präzise. Der Bremse merkt man an, wann sie von Rekuperation zu mechanischer Verzögerung wechselt, das aber keinesfalls störend. Die Energierückgewinnung ist übrigens plattformtypisch in zwei Stufen regelbar. Im Normalmodus gleitet der C4 mit verbrennerähnlicher Verzögerung, im B-Modus ist der Geschwindigkeitsverlust spürbarer, aber noch lange kein One-Pedal-Driving. Das dürfte aber von der Abstimmung her perfekt zur Zielgruppe des eleganten Citroen passen. Auf der Autobahn haben wir uns bei 100 km/h bei einem Verbrauch von etwa 20,2 kWh eingependelt, bei 120 Sachen waren es dann rund 22 kWh. Beides wohlgemerkt bei kühlen fünf Grad Außentemperatur und kontinuierlichem Regen und somit auch erhöhtem Rollwiderstand. Für den Sommer erscheinen die also WLTP-Werte absolut realistisch bzw. sogar unterbietbar.
Platzangebot
Am Sitzkomfort wird die Reisedistanz übrigens sicher nicht scheitern. Die bereits erwähnten Advanced Comfort Sitze mit ihrer 15 mm starken Polsterung tragen dazu sicherlich auch bei, den wesentlichen Anteil hat aber sicher das serienmäßige Fahrwerk mit dem Namen Advanced Comfort. Es bügelt Unebenheiten geradezu weg und macht selbst aus den lästigen Speedbumps nur kleine Nickbewegungen.
Infotainment
Für das Smartphone gibt es eine eigene Ablage, in der selbstverständlich drahtlos via Qi geladen werden kann. Für Apple CarPlay und Android Auto ist allerdings weiterhin eine Kabelverbindung notwendig, und zwar zum USB-C-Port, der links am Mitteltunnel sitzt. Rechts gibt es zusätzlich einen der traditionellen USB-A-Anschlüsse, der allerdings nur zum Laden genutzt werden kann, und eine klassische 12-Volt-Steckdose erlaubt die Versorgung weiterer Annehmlichkeiten. Man kann also wie erwähnt per CarPlay oder Android Auto navigieren, oder man überlässt diesen Job der On-Board-Navigation. Diese arbeitet ebenfalls mit den sehr aktuellen Verkehrsdaten von TomTom und somit sehr präzise. Außerdem zeigt sie natürlich Ladestationen und andere POIs an und bezieht diese auch in die Navigation mit ein. Selbstverständlich gibt es zum e-C4 auch eine App, mit der man den Ladezustand checken und die Vorklimatisierung starten kann. Außerdem erlaubt die Software die Planung der Route inklusive der Suche nach Ladestationen auf dem Weg und der Möglichkeit, diese per App freizuschalten und die nachgetankten Elektronen bequem zu bezahlen. Egal ob On-Board-Navigation oder auch die Informationen eines Smartphones, alles taucht in bester Qualität auf dem zehn Zoll großen Touchscreen auf. Dort lässt sich auch die Klimaanlage befehligen, allerdings haben die Entwickler bei Citroen dafür dankenswerterweise auch noch richtige Drehregler vorgesehen, sogar solche, die sich wirklich gut anfühlen. Fein gerastert können dann Fahrer und Beifahrer getrennt voneinander die Temperatur wählen. In der Mitte variiert man die Stärke der Lüftung oder schaltet diese ganz aus, was ja unter E-Auto-Fahrern ein beliebtes Mittel zur Reichweitenverlängerung ist. Als durchaus exotisch darf man den Smart Pad Support für den Beifahrer bezeichnen. Das System besteht aus einer herausfahrbaren Halterung, in die die spezielle iPad-Hülle eingedockt werden kann. Speziell nicht nur, weil sie für die Halterung gemacht wurde, sondern auch weil sie eine Folie besitzt, die dem Fahrer aus Sicherheitsgründen den Blick auf das Display versperrt. So kann man auf dem Beifahrersitz entspannt Filmen frönen, ohne dass Fahrer oder Fahrerin abgelenkt werden. Die Hülle soll für das iPad Air 2 und zum Samsung Tab A 10,5 kompatibel sein, eine Universalvariante soll andere Tablets aufnehmen. Nach Gebrauch kann das Tablet dann in einer eigens dafür gemachten Schublade oberhalb der Halterung untergebracht werden. Der Highway Driver Assist getaufte Spurhalteassistent macht einen ausgezeichneten Job. Er hält sich sauber in der Mitte der Fahrspur, ermahnt gesetzeskonform nach einiger Zeit erst mit einem Licht und dann mit Signaltönen dazu, das Lenkrad wieder in die Hand zu nehmen. Tut man auch das nicht, stellt er die Unterstützung ein und überlässt den C4 den Gesetzen der Fahrphysik. Bis dahin erledigt er seinen Job aber zu allerhöchster Zufriedenheit.
Ausstattung
Inklusive der ab 1. Januar wieder geltenden Mehrwertsteuer von 19 % beginnt der e-C4 bei 34.640 Euro für die Basisvariante namens Feel. Diese ist schon wirklich ordentlich ausgestattet, wir würden aber vermutlich zur nächsthöheren Version namens Feel Pack für 35.940 Euro greifen. Hier gehören die Advanced Comfort Sitze dazu, ebenso das Head-Up-Display, die Rückfahrkamera und die lustige Tablet-Halterung. Wer viel Autobahn fährt, sollte sich noch das Driver Assist Paket Plus mit dem erwähnten halbautonomen Fahren gönnen. Das Kältepaket mit beheizbarem Lenkrad und Vordersitzen mit Sitzheizung dürfte für alle Elektromobilisten zur Pflichtausstattung gehören. In allen Varianten ist der e-C4 übrigens voll Bafa-förderfähig, was bedeutet, dass inklusive der Mehrwertsteuer satte 9.480 Euro vom Listenpreis abgehen, womit die Elektrovarianten preislich in der Liga gleich ausgestatteter Verbrenner spielen, nur dass sie eben viel cooler sind.
Im Heft erschienen
Vorgestellt in
- Vorgestellt in Electric Drive 04/2020, S. 38 — Citroën ë-C4
Getestet in
- Getestet in Electric Drive 01/2021, S. 18 — Citroën e-C4