sonoro Multiroom setzt auf etwas, das in der Funkwelt fast schon exotisch wirkt: ein Netzwerkkabel. Die sonoro audio GmbH aus Neuss verteilt Musik im Haus per LAN, und das ist mehr als eine Geschmacksfrage.
Das Kabel als Königsweg

Kabelloses Multiroom ist für die Nachrüstung der goldene Weg, keine Frage. Wer aber ohnehin Leitungen legen kann, landet beim Königsweg: Verkabelte Verbindungen sind weniger störanfällig und klingen noch einmal eine Nummer besser. Genau da setzt sonoro an. Die Übertragung läuft per Audio-over-IP, synchron und latenzfrei, unabhängig von Funkstörungen und Reichweitenproblemen. Selbst ohne bestehende Internetverbindung funktioniert das System. Als Kabel empfiehlt sonoro CAT 6.

Bis zu 32 Musiksysteme lassen sich gleichzeitig betreiben, in bis zu 16 Gruppen oder Bereichen. Beides hängt von der Netzwerkinfrastruktur ab. Als Quellen dienen unter anderem HDMI-Ton und Apple AirPlay, wahlweise in mehreren Räumen synchron oder einzeln pro Bereich. Hörbuch in der Küche, Fernsehton im Wohnzimmer, Playlist im Obergeschoss: Jeder im Haushalt kann parallel mit eigener Quelle und Lautstärke hören.
Update statt Neukauf
Wer schon ein passendes Gerät besitzt, bekommt Multiroom gratis per Over-The-Air-Update. Unterstützt werden MAESTRO Quantum Signature, MAESTRO Quantum, sonoro STREAMER, sonoro AMPLIFIER, MEISTERSTÜCK (Gen.2) und ATRON. Für den AVATON folgt in Kürze ein eigenes Firmware-Update, das Multiroom und alle weiteren Neuerungen der SDK-Version 2.0.0 mitbringt.

Rack oder Regal
Neu im Programm sind der sonoro AMPLIFIER und der sonoro STREAMER, beide ab sofort auf sonoro.com und im Fachhandel erhältlich. Sie sind für die Festinstallation gedacht und passen in ein 19-Zoll-Rack, zwei Geräte nebeneinander. Im Display gibt es einen CI-Modus. Der AMPLIFIER leistet 2 × 250 Watt in Class-D, der STREAMER passt zu aktiven Lautsprechern oder einer bestehenden Anlage. Beide nutzen einen ESS-SABRE-DAC; der Klang entstand in Zusammenarbeit mit dem Entwicklerteam Fink & Finck, inklusive Pure Gain Lautstärkeregelung und 7-Band-Equalizer.

Wer sie lieber zeigt, kann es tun: Mattes Schwarz, Vollmetall-Tasten und -Drehregler, ein 4-Zoll-Farbdisplay und kompakte 217 × 80 × 217 Millimeter. Der Fernseher hängt per HDMI ARC mit CEC dran, die TV-Fernbedienung schaltet ein und regelt die Lautstärke.

Bedienung per App oder KNX
Gesteuert wird über die überarbeitete sonoro audio App für iOS und Android oder über Smart-Home-Systeme der Partner. Dazu zählen Busch-free@home®, der JUNG Smart Visu Server, Gira X1 und der Gira HomeServer, teils per KNX. Per Tastendruck starten Szenen die Musik genau dort, wo sie gewünscht ist. Das ist die Kombination, die der kabelgebundenen Idee den Alltag verschafft: Technik, die im Rack verschwindet, und Bedienung, die man trotzdem in der Hand hat.
Häufige Fragen
Wie viele Geräte unterstützt sonoro Multiroom?
Bis zu 32 sonoro Multiroom-fähige Musiksysteme gleichzeitig und bis zu 16 Gruppen oder Bereiche. Beides hängt von der jeweiligen Netzwerkinfrastruktur ab.
Welche sonoro-Geräte bekommen das Multiroom-Update?
MAESTRO Quantum Signature, MAESTRO Quantum, sonoro STREAMER, sonoro AMPLIFIER, MEISTERSTÜCK (Gen.2) und ATRON. Das Update ist kostenlos per OTA. Für den AVATON folgt ein eigenes Firmware-Update.
Braucht sonoro Multiroom WLAN oder Internet?
Nein. Die Verbindung läuft per LAN (Empfehlung: CAT 6), unabhängig von Funkstörungen. Das System kann auch ohne bestehende Internetverbindung betrieben werden.
Wie lässt sich sonoro Multiroom steuern?
Per sonoro audio App (iOS und Android) oder über Smart-Home-Systeme wie Busch-free@home®, JUNG Smart Visu Server, Gira X1 und Gira HomeServer.
Wo sind sonoro AMPLIFIER und STREAMER erhältlich?
Beide sind ab sofort auf sonoro.com und im Fachhandel erhältlich.
