Der Rollladenfunkantrieb RS100 Solar io von Somfy macht aus dem Bestandsfenster ein mitdenkendes Bauteil, und zwar ohne Stromkabel. Ein kompaktes Solarpanel an der Fassade lädt einen Akku, der den Antrieb versorgt. Stemmarbeiten, Staub und der zusätzliche Elektrikertermin entfallen, montiert wird in der Regel komplett von außen.

Der Anlass ist handfest: Eine Untersuchung des Ingenieurbüros Prof. Dr. Hauser zeigt für die 2045 erwarteten Klimabedingungen, dass die Innentemperatur in einem typischen Wohn- und Esszimmer mit großer Fensterfront ohne Sonnenschutz regelmäßig 26 und teils sogar 30 Grad überschreitet. Einen Vorgeschmack hat der diesjährige Sommer schon geliefert, und der nächste Sommer kommt bestimmt. Außenliegender Sonnenschutz begrenzt die Aufheizung demnach deutlich. Entscheidend ist der Zeitpunkt: Er sollte schließen, bevor sich die Wärme staut, auch wenn niemand zu Hause ist.

Bedienen lässt sich der Antrieb per Funkhandsender oder Wandsender. Wer automatisieren will, bindet ihn ins Smart-Home-System Somfy TaHoma ein. Bei Solarrollläden dient das Solarpanel dann zugleich als Sonnensensor, ein zusätzlicher Sensor berücksichtigt die Raumtemperatur. Die Behänge fahren nach Uhrzeit und Wetterlage von allein. Im Winter funktioniert das Prinzip umgekehrt: Tagsüber wärmt die Sonne, abends schließen die Rollläden gegen Wärmeverluste.

Die naheliegende Frage nach trüben Tagen beantwortet Somfy mit Zahlen: Bei normalem Gebrauch läuft der RS100 Solar io selbst bei völliger Dunkelheit bis zu 45 Tage. Die neue Long Life Batterie ist auf mindestens 15 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Ob Solar am jeweiligen Fenster klappt, prüft die App „Solar by Somfy“ in wenigen Minuten.

Für Terrassentüren und bodentiefe Verglasungen kommt der Somfy Altea 50 Solar io für außenliegende Senkrechtmarkisen zum Einsatz. Sie halten Hitze und Blendung ab, ohne den Raum komplett abzudunkeln.
