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VW Fließheck

ID.7

ab 54.505 €
VW ID.7
Reichweite WLTP
703 km
Verbrauch WLTP
14.6 kWh/100 km
Leistung
210 kW (286 PS)
0–100 km/h
6.5 s
Vmax
180 km/h
Batterie netto
77 kWh
Laden DC max
185 kW
Laden AC max
11 kW
Antrieb
RWD
Sitze
5

Alle Daten

Antrieb & Leistung

Antriebsart
BEV
Leistung (kW)
210 kW
Leistung (PS)
286 PS
Antrieb
RWD
0–100 km/h
6.5 s
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h

Batterie & Reichweite

Batterie (netto)
77 kWh
Batterie (brutto)
82 kWh
Reichweite WLTP
703 km
Verbrauch WLTP
14.6 kWh/100 km

Laden

AC max
11 kW
DC max
185 kW
Systemspannung
400 V

Karosserie & Markt

Karosserie
Fließheck
Fahrzeugkategorie
E - Obere Mittelklasse
Länge
4961 mm
Sitze
5

Versicherung (Typklassen)

Haftpflicht (KH)
19
Teilkasko (TK)
23
Vollkasko (VK)
23
Einstufung
2024

Hersteller & Markt

Konzern
VW-Konzern
Herkunftsland
Deutschland
Marktstart
2026
Status
bestellbar
Preis
ab 54.505 €
Datenstand
3. Juni 2026

Einleitung

Des Deutschen liebstes Auto, ein Kombi aus der Mittelklasse, fährt jetzt auch als Elektroversion vor. Natürlich im heutigen Stil, der nicht nur praktisch, sondern auch sportlich ist. Und elegant. Und schlau. Wir warten mit Spannung auf die ersten Probefahrten.

Design

Gerade die Front gewinnt dabei deutlich. Der schwarzglänzende Grilleinsatz steht dem Fahrzeug sehr gut. Auch im Innenraum versprüht der GTX Sportlichkeit. Das Interieur ist in anthrazitfarbene Kunstfaser gekleidet, rote Elemente werden als Kontrast genutzt. Was auf der Rücksitzbank mitunter ein wenig zu dunkel wirkt, fühlt sich auf dem Fahrersitz genau richtig an.

Technik

VW bietet den elektrischen Kombi in drei Ausstattungslinien an. Der VW ID.7 Tourer Pro kommt mit dem kleinen 82/77-kWh-Akku (brutto/netto), im Pro S wird der neue mit 91/86 kWh ausgeliefert. Mit dem 210 kW (286 PS) starken Elektromotor an der Hinterachse soll der große Akku laut Prognose von VW 687 km weit bringen. Der VW ID.7 GTX Tourer kommt mit der Kraft der zwei Herzen, je ein Motor an Vorder- (80 kW) und Hinterachse (210 KW) sorgen für einen flotteren Vortrieb (Systemleistung 250 kW/340 PS), aber eben auch einen höheren Verbrauch – auch wenn sich der Motor an der Vorderachse ohne Last abschaltet. Die prognostizierte Reichweite liegt beim GTX Tourer bei 625 Kilometern.

Ladeleistung

Der Kleine nimmt am Hyper-Charger 175 kW entgegen, bei der größeren Variante sind es 200 kW. VW verzichtet weiter auf einen optionalen AC-Lader mit 22 kW – maximal sind 11 kW an Wallbox und Ladesäule drin. Eine Wärmepumpe ist optional zu bestellen, und der ID.7 ist für Vehicle-to-Load vorbereitet.

Platzangebot

Der Kofferraum-Tritt so steil, dass ein Kofferraum-Volumen von 1.714 Litern entstehen konnte. Will man die Rücksitzbank nutzen, bleiben immer noch 605 Liter nutzbar, allerdings stehen die Rücksitzbank-Lehnen dann in der unbequemen Cargo-Stellung. In der Breite misst der Kofferraum 100 cm, in der Höhe hat man je nach Position des variablen Ladebodens zwischen 67 und 77 cm Platz. Der Kofferraum ist ein wenig geräumiger als der vom BMW i5 Touring (570/1.700 Liter), aber eben auch merklich kleiner als der im neuen Passat (690/1.920 Liter). Im Vergleich zur ID.7 Limousine bietet der Tourer 73 bzw. 228 Liter mehr Ladevolumen. Das Platzangebot in der ersten Sitzreihe ist angenehm wie üppig. Die ergoComfort-Sitze machen ihrem Namen alle Ehre, eine echte Massage-Funktion gibt es ebenso wie eine Sitzklimatisierung. Auch im Fond hat man feudal viel Platz, was sich auf Kopf- und Beinfreiheit bezieht. Im übrigen ungeachtet dessen, ob man sich nun für das riesige Glaspanoramadach entscheidet, was sich auf Knopfdruck blickdicht schalten lässt, sonst aber den Passagieren im Fond einen großzügigen Blick auf die Häuserschluchten der Großstadt oder die Baumwipfel der Wälder offenbart.

Infotainment

Das 15-Zoll-Display thront zentral auf dem Armaturenbrett. Andere mögen angebautes iPad skandieren, ich freue mich über das große Display, denn somit sind auch alle Schaltflächen größer. Davon abgesehen ist die Software mit der Version 5 im Vergleich zum Vorgänger ein echter Knaller. Sie lässt sich blitzschnell bedienen, und vor allem die Routenplanung mit geplanten Ladestops beeindruckt durch Präzision, Detail-Vielfalt und Geschwindigkeit. Auf langen Strecken kann ChatGPT fortan helfen, die Fragen der Mitreisenden zu beantworten. Die Sprachsteuerung IDA versteht jetzt noch besser. Das tolle große Head-Up-Display projiziert jetzt neben allen anderen wichtigen Informationen auch die Anweisungen der Apple Navigationsapp in die Scheibe. Die Sensorik der Assistenten wurde verjüngt, so dass das Fahrzeug auf langen Strecken optimal entlasten kann. Der letzte Schrei ist jedoch der neue Park Assist Pro, der den ID.7 Tourer in heimischen Gefilden bis zu 50 Meter entfernt autonom einparken lässt.

Ausstattung

Dürfen die heckgetriebenen ID.7 Tourer nur eine Tonne an den Haken nehmen, so sind es beim GTX 400 kg mehr. Und natürlich trägt der GTX nicht nur das Kürzel, auch hat man ihn optisch von den heckgetriebenen Versionen abgehoben. Der Bestellstart soll noch im ersten Quartal 2024 erfolgen, beim Händler kann man ihn dann im Frühjahr bewundern. Preislich liegt er ausstattungsbereinigt etwas über der Limousine.

Fazit

Im Stand gefällt der Tourer erst einmal sehr und empfiehlt sich für eine zeitnahe Probefahrt. Die wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

Im Heft erschienen

Vorgestellt in

  • Vorgestellt in Electric Drive 02/2024, S. 42 — VW ID.7 Tourer
  • Vorgestellt in Electric Drive 06/2023, S. 54 — VW ID.7
  • Vorgestellt in Electric Drive 03/2023, S. 24 — VW ID.7

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