Explorer
- Reichweite WLTP
- 444 km
- Verbrauch WLTP
- 15.4 kWh/100 km
- Leistung
- 140 kW (190 PS)
- 0–100 km/h
- 8 s
- Vmax
- 160 km/h
- Batterie netto
- 58 kWh
- Laden DC max
- 105 kW
- Laden AC max
- 11 kW
- Antrieb
- RWD
- Sitze
- 5
Versionen im Überblick 3
Alle Versionen nebeneinander — beste Werte pro Zeile hervorgehoben. Über den Stern nimmst du eine konkrete Version in den Vergleich auf.
| Standard Range RWD Basis | Extended Range RWD | Extended Range AWD | |
|---|---|---|---|
| Preis ab | 39.900 € | 48.900 € | 52.900 € |
| Reichweite WLTP | 444 km | 602 km | 553 km |
| Verbrauch WLTP | 15,4 kWh/100 km | 14,6 kWh/100 km | 16,3 kWh/100 km |
| Leistung | 140 kW · 190 PS | 210 kW · 286 PS | 250 kW · 340 PS |
| 0–100 km/h | 8 s | 6,4 s | 5,3 s |
| Vmax | 160 km/h | 180 km/h | 180 km/h |
| Batterie netto | 58 kWh | 79 kWh | 77 kWh |
| Batterie brutto | 61 kWh | 84 kWh | 82 kWh |
| Laden DC max | 105 kW | 183 kW | 185 kW |
| Laden AC max | 11 kW | 11 kW | 11 kW |
| Antrieb | RWD | RWD | AWD |
Alle Daten (Standard Range RWD)
Antrieb & Leistung
- Antriebsart
- BEV
- Leistung (kW)
- 140 kW
- Leistung (PS)
- 190 PS
- Antrieb
- RWD
- 0–100 km/h
- 8 s
- Höchstgeschwindigkeit
- 160 km/h
Batterie & Reichweite
- Batterie (netto)
- 58 kWh
- Batterie (brutto)
- 61 kWh
- Reichweite WLTP
- 444 km
- Verbrauch WLTP
- 15.4 kWh/100 km
Laden
- AC max
- 11 kW
- DC max
- 105 kW
- Systemspannung
- 400 V
Karosserie & Markt
- Karosserie
- SUV
- Fahrzeugkategorie
- JC - Kompaktklasse
- Länge
- 4468 mm
- Sitze
- 5
- Variante
- Standard Range RWD
Versicherung (Typklassen)
- Haftpflicht (KH)
- 16
- Teilkasko (TK)
- 25
- Vollkasko (VK)
- 21
- Einstufung
- 2024
Hersteller & Markt
- Konzern
- Ford
- Herkunftsland
- USA
- Marktstart
- 2026
- Status
- bestellbar
- Preis
- ab 39.900 €
- Datenstand
- 3. Juni 2026
Einleitung
Der Ford Explorer basiert antriebstechnisch auf dem MEB-System von Volkswagen, Audi, etc. Wer jetzt allerdings denkt, hier bekommt man schlichtes Copy-Paste, irrt sich. Ford setzt tatsächlich eine fünfte Linie auf die MEB-Schiene.
Design
Die Proportionen des Explorer sind bestechend schön. Das äußere Erscheinungsbild ist nicht nur für sein Segment ein echter Hingucker. Und zwar nicht wegen irgendwelcher Designspielereien, sondern wegen des eher reduzierten Looks. Klare Linien und kurze Überhänge sind nicht nur gut für die Optik, sie sorgen auch für einen langen Radstand und somit viel Platz im Innenraum. Der geschlossene Kühlergrill unterstützt die erwachsene Optik zusätzlich und bietet sich so geradezu zur Präsentation des aufgefrischten, doch immer noch ikonischen Ford-Logos an. Darüber findet sich ein schwarzes Kunststoffelement, das einerseits die beiden Leuchten zu einer optischen Einheit verbindet und andererseits den Explorer-Schriftzug in einzelnen Buchstaben trägt. Räder mit Durchmessern zwischen 19 und 21 Zoll lassen dem Käufer die Option, den ohnehin stämmigen Look noch weiter zu verstärken. Das Heck nimmt die Gestaltungselemente auf: Auch hier sind die markanten Leuchten mit ihrer schicken Lichtsignatur durch ein Kunststoffband mit Explorer-Schriftzug verbunden. Im Inneren sticht zunächst der großformatige Zentralbildschirm ins Auge. Die Fläche mit ihrer 14,6 Zoll, also gut 37 cm langen Diagonalen bietet Fords Infotainmentsystem namens SYNC viel Platz. Schicke beheizbare Vordersitze mit integrierten Kopfstützen gibt es schon in der Standardvariante, dann mit einem Mix aus Stoff und Sensico, ein Kunstleder mit sehr hochwertiger Anmutung. Die Premium-Ausstattung ist komplett in Sensico ausgeführt. Optional gibt es auch noch eine Sitzvariante mit AGR-Siegel (Aktion Gesunder Rücken): Diese haben dann separate, verstellbare Kopfstützen. Die Premium-Variante bietet im Interieur außerdem noch eine Ambientebeleuchtung.
Technik
In Sachen Batteriekapazität und genauen Ladeleistungen wollte sich Ford zum Fototermin noch nicht in die Karten schauen lassen, doch wir gehen von Werten aus, die sich am oberen Leistungsspektrum des MEB-Baukastens orientieren. Die Batterie sitzt, wie zu erwarten, im Unterboden und ist flüssigkeitsgekühlt bzw. temperiert, was auch eine Vorkonditionierung ermöglichen sollte. In Sachen Antrieb stehen drei Optionen zur Wahl. Zwei Versionen mit jeweils einem permanenterregten Synchronmotor und Heckantrieb bieten 125 bzw. 210 kW Maximalleistung. Das Topmodell befeuert mit einem zusätzlichen Asynchronmotor auch die Vorderachse und stellt dann bis zu 250 kW zur Verfügung. Vier bzw. fünf Fahrmodi erlauben die Anpassung an die jeweilige Situation. Normal, Sport, Eco und Individual stehen bei den Hecktrieblern zur Wahl, die Allradvariante bietet zusätzlich den Modus Traction, der Name spricht für sich.
Ladeleistung
11 kW an AC sind schon mal verbrieft, und in Sachen DC tippen wir mal auf bis zu 170 kW. Als Mitgründer des IONITY-Konsortiums können Fahrer des neuen Explorer dieses Schnelladenetzwerk übrigens zu besonders günstigen Konditionen nutzen.
Platzangebot
Alle Bedienelemente liegen bestens zur Hand, und das Raumgefühl ist großzügig, mit dem optionalen, riesigen Panoramadach sogar richtig beeindruckend. Von diesem haben natürlich die Hinterbänkler mehr, und die werden noch zusätzlich verwöhnt, denn in die C-Säulen sind Fenster eingearbeitet, die den Ausblick zur Seite ermöglichen. Der Kofferraum bietet im Normalzustand bereits 450 Liter Volumen. Die Ladeebene kann in einer höheren Position montiert werden, um dann mit umgelegten Sitzen eine ebene Ladefläche zu bekommen. Durch das Umklappen steigt das Volumen dann auf beeindruckende 1400 Liter. Dazu gibt es einen kleinen Frunk unter der vorderen Haube. Dieser ist allerdings gerade mal groß genug für ein Reifenreparaturset. Das Ladekabel muss also im Kofferraum bleiben. Ein Fach, in dem zwei Smartphones induktiv geladen werden können. Zwei ordentlich dimensionierte Cupholder und die sogenannte Mega Console, die satte 17 Liter Platz bietet. Selbst große Wasserflaschen passen hier aufrecht hinein und selbstverständlich auch Notebooks, Tablets und andere Dinge, die nicht jeder sehen soll. Doch damit nicht genug: Der Zentralbildschirm lässt sich manuell um bis zu 30 Grad nach oben anwinkeln und eröffnet dabei ein weiteres Fach, den sogenannten Private Locker. Hier kann man auch ruhigen Gewissens mal Wertsachen verstauen, denn schiebt man den Schirm nach unten und schließt das Fahrzeug ab, dann ist auch dieses Staufach mechanisch fest verriegelt.
Infotainment
Alle wesentlichen Funktionen wie Heizung, Klima und Sitzheizung lassen sich über den unteren Bereich des Bildschirms steuern. Für die Lautstärke des Infotainments gibt es darunter einen Touch-Slider, dazu Tasten für die Kameraaktivierung sowie den Warnblinker. Innen gibt es zwei USB-C-Anschlüsse, zwei weitere für die Fondpassagiere finden sich hinten in der Mittelarmlehne. Zwei Dutzend Ultraschallsensoren, fünf Kameras und drei Radargeräte ermöglichen neben der üblichen Vielfalt Features wie den Assisted Lane Change. Bei diesem genügt es, bei aktivierter Spurhalte-Funktion den Blinker zu setzen, den Rest übernimmt dann der Ford. Der Clear Exit Assistent hingegen vermeidet Kollisionen mit Radfahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern, wenn man die Türen öffnet. Erkennen die Sensoren entsprechenden Verkehr, warnt der Explorer durch optische und akustische Hinweise.
Ausstattung
Preislich beginnt der nur in zwei Versionen lieferbare Explorer bei etwa 45.000 Euro. Die Premium-Version und die leistungsstärkeren Antriebe kosten dann selbstverständlich extra. Das gleiche gilt für Features wie das Panoramaglasdach oder die Wärmepumpe. Die Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Das ist natürlich ein dehnbarer Begriff, aber gehen wir einfach mal davon aus, dass die ersten Exemplare im Winter auf unseren Straßen zu sehen sein werden.
Fazit
Wir müssen zugeben, dass uns der erste Eindruck des neuen Explorer sehr überzeugt hat. Vom Styling über die Ausstattung bis hin zu den Antriebskonzepten hat Ford da ein wirklich spannendes Paket geschnürt, dem wir an dieser Stelle einfach mal großen Erfolg prognostizieren.
Videos 1
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Im Heft erschienen
Vorgestellt in
- Vorgestellt in Electric Drive 01-02/2023, S. 16 — Ford Explorer