Alpine kündigt eine Skulptur an, die zentrale Designelemente der dritten A110-Generation zeigen soll, ohne das fertige Fahrzeug zu enthüllen. Ein blauer Schleier umhüllt die Form und gibt dabei bewusst Proportionen und charakteristische Linien preis: die markante V-förmige Frontpartie, eine angedeutete doppelte Lichtsignatur, skulptural modellierte Flanken und das Spannungsfeld zwischen dynamischer Präzision und sinnlichen Formen. Die Berlinette bleibt, was sie immer war. Sie soll es nur konsequenter sein.
Inspiriert wurde das Objekt vom Moment des Schallmauerdurchbruchs und der Concorde als Symbol französischer Ingenieurskunst: Form folgt Funktion, bis beides untrennbar wird. Technologische Basis der kommenden A110 ist die neue Alpine Performance Platform, kurz APP, die im Frühjahr 2026 im Rahmen des Renault-Group-Strategieplans FutuREady vorgestellt wurde. Beim Goodwood Festival of Speed im Juli fuhr der Entwicklungsträger Alpine A110 Future erstmals öffentlich, die Karosserie basierte dabei noch auf dem aktuellen Modell, angepasst an die neuen Dimensionen der APP.

Paris als nächste Station

Ab dem 12. Oktober ist die Skulptur auf dem Alpine-Messestand der Paris Motor Show zu sehen. Technische Daten, Homologation und Marktstart stehen für den deutschen Markt noch aus, das Fahrzeug wird aktuell nicht zum Verkauf angeboten. Was Alpine mit dieser Skulptur zeigt, ist kein Konzept und kein Serienmodell, sondern das, was es sein will: Haltung vor Vollständigkeit. Für eine Legende, die zum dritten Mal antritt, ist das eine kluge Eröffnung.
