Der Sonos Amp Multi beginnt mit einer Beobachtung, die jeder Planer kennt: Räume dienen selten nur einem Zweck. Das Restaurant richtet am Samstag eine geschlossene Gesellschaft aus, das Hotel braucht in Lobby, Bar und Frühstücksraum drei verschiedene Stimmungen, und das Büro wechselt im Lauf eines Tages zwischen konzentrierter Arbeit, Präsentation und Feierabendrunde. Auch im großen Privathaus verschwimmen die Grenzen, seit offene Grundrisse Küche, Essplatz und Wohnbereich zu einer Fläche verbinden. Ein Audiosystem, das solche Räume bespielt, muss mit ihnen mitgehen können.

Genau dafür hat Sonos den Amp Multi gebaut: einen Mehrkanal-Streaming-Verstärker, der speziell für Systemintegratoren und in enger Zusammenarbeit mit ihnen entwickelt wurde. Er bringt die Streaming-Plattform und die vertraute Bedienung von Sonos in eine Architektur, die auf professionelle Arbeitsabläufe zugeschnitten ist.

Mehrere Sonos Amp Multi übereinander in einem Geräterack
Wächst das Projekt, kommen weitere Amp Multi ins Rack.

Acht Ausgänge, vier Zonen, beliebig viele Geräte

Das Herzstück sind acht verstärkte Ausgänge mit jeweils 125 Watt an 8 Ohm. Jeder Ausgang versorgt bis zu drei Sonos Architectural-Lautsprecher, ein einzelner Amp Multi steuert damit bis zu 24 Lautsprecher an. Die Ausgänge lassen sich in beliebiger Kombination auf bis zu vier unabhängige Zonen verteilen, in denen vier native Sonos-Streams gleichzeitig laufen.

Entscheidend für die Planung: Jeder Ausgang kann jede Zone versorgen. Ändert der Bauherr mitten im Projekt seine Vorstellungen, lässt sich die Zuordnung anpassen, ohne neu zu verkabeln oder den Systemplan umzuwerfen. Wächst das Projekt über vier Zonen hinaus, kommen weitere Amp Multi dazu. Auch eine große Zahl an Lautsprechern bleibt dabei stabil und klar, Zone für Zone.

Für den späteren Betrieb heißt das: Wer eine Terrasse ergänzt, einen Nebenraum dazunimmt oder die Nutzung einer Fläche ändert, erweitert das bestehende System, statt es neu zu entwerfen.

Gebaut aus 790 Gesprächen

Der Amp Multi ist kein Verbraucherprodukt, das nachträglich für Profis angepasst wurde. Er entstand im bislang umfangreichsten Händler-Forschungsprogramm in der Geschichte von Sonos, in das die Erfahrungen von 790 professionellen Integratoren einflossen. Vier Prioritäten kristallisierten sich heraus: schnellere Bereitstellung, einfachere Inbetriebnahme, flexible Konfiguration und ein besseres Wärmemanagement im Rack. Jede davon findet sich im fertigen Gerät wieder.

„Sonos Amp ist der am häufigsten verwendete Zweikanal-Streaming-Verstärker in Privathaushalten, weil er leistungsstark, zuverlässig und intuitiv ist“, sagt Tom Conrad, CEO von Sonos. „Amp Multi greift diese Philosophie auf und wendet sie auf größere Systeme an.“

Anschlussfeld auf der Rückseite des Sonos Amp Multi
Versenkte Anschlüsse und flache Rückseite erleichtern die Montage.

Vom Rack bis zur Übergabe

Der Amp Multi soll Integratoren über den ganzen Projektablauf Zeit sparen, von der Spezifikation über Montage und Inbetriebnahme bis zum laufenden Support. Das beginnt im Rack: Das 1,5-HE-Gehäuse sitzt in der separat erhältlichen 2-HE-Halterung, die ober- und unterhalb jedes Geräts Luft zur Kühlung lässt. Zusätzliche Lüftungsblenden entfallen. Dank flacher Rückseite und versenkter Anschlüsse kann das Gerät aufrecht stehen, während die Halterung in Position geschoben wird. Für die gesamte Montage genügen acht Schrauben.

Bei der Einrichtung gibt jedes Gerät auf Knopfdruck in der Sonos-App einen eigenen akustischen Erkennungston ab. Die manuelle PIN-Eingabe entfällt, und das Suchen nach dem richtigen Gerät in einem dicht bestückten Rack auch. Zonen, Quellen und Ausgänge verwalten Integratoren anschließend direkt in der App.

Für anspruchsvolle Räume führt Sonos mit dem Amp Multi ProTune ein. Das Werkzeug zur manuellen Klangoptimierung bietet für jeden Ausgang einen parametrischen 10-Band-EQ, Gain, Breitensteuerung und Delay-Offset. „Optimize Sonos Speakers“ ergänzt detaillierte DSP-Profile für die Architectural-Lautsprecher. So lässt sich der Klang an schwierige Lautsprecherpositionen und Raumgeometrien anpassen, ohne zusätzliche Signalverarbeitung von Drittanbietern ins Rack zu holen.

Detailaufnahme des gelochten Gehäuses des Sonos Amp Multi
Passive Kühlung: Der Amp Multi arbeitet ohne Lüfter.

Leise, weil ohne Lüfter

Im Gerät arbeitet eine hocheffiziente GaN-Leistungsarchitektur zusammen mit Class-D-Endstufen und Post-Filter-Feedback. Das Ergebnis ist ein klarer, kontrollierter Klang und eine hohe thermische Effizienz in jeder Zone. Gekühlt wird passiv per Konvektion, ein Lüfter ist nicht nötig. Damit fallen typische Fehlerquellen weg: Lüfter, Staub und thermische Dauerbelastung. Das System bleibt auch im Dauerbetrieb stabil, und der Integrator muss seltener nacharbeiten.

Sonos Amp Multi in einem Holz-Sideboard
Auch außerhalb des Racks findet der Amp Multi seinen Platz.

Für den Kunden bleibt es Sonos

So viel Profitechnik im Rack steckt, so vertraut bleibt die Bedienung für die Menschen, die täglich mit dem System leben. Sie steuern ihre Zonen über die Sonos-App oder per Sprache, nutzen ihre gewohnten Streaming-Dienste, und der Amp Multi fügt sich in gängige Steuerungsplattformen und in bestehende Sonos-Systeme ein.

„Das Ziel war es, Reibungsverluste in jeder Phase eines Projekts zu reduzieren, von der Installation über die Einrichtung bis hin zur Systemoptimierung“, sagt Chris Heintzelman, VP Product bei Sonos. „Es geht darum, Fachleuten mehr Kontrolle zu geben und das System gleichzeitig für die Menschen zugänglich zu halten, die täglich damit leben.“

Wie Sonos den Amp Multi gemeinsam mit dem Fachhandel entwickelt hat, lesen Sie in unserem Beitrag über die Entstehung des Amp Multi. Alle technischen Details und Bezugsquellen finden Sie bei Sonos.

Dieser Beitrag ist eine Anzeige. Inhalte und Bildmaterial basieren auf Angaben von Sonos. Die Redaktion von plugged.de war an der Erstellung nicht beteiligt.