Auf den Punkt: Der Sonos Play kostet 349 € und ist seit dem 31. März 2026 erhältlich. Er bietet 24 Stunden Akkulaufzeit, IP67-Wasserschutz, eine integrierte Powerbank und lässt sich erstmals auch per Bluetooth mit bis zu drei weiteren Sonos-Lautsprechern außerhalb des Heimnetzwerks gruppieren.
Was kann der Sonos Play?
Der Sonos Play ist der bisher vielseitigste Lautsprecher der Marke. Er kombiniert die Rolle eines stationären Heimlautsprechers mit der eines portablen Bluetooth-Geräts. Herzstück ist ein fest verbauter, aber austauschbarer Akku, der laut Sonos eine Laufzeit von 24 Stunden liefert. Das robuste Gehäuse erfüllt den Schutzstandard IP67, ist also staub- und wasserdicht und verträgt kurzzeitiges Untertauchen bis zu einem Meter Tiefe.
Eine abnehmbare Trageschlaufe macht den Play zum Begleiter für den Alltag – ob Küche, Garten oder Ausflug. Zusätzlich ist eine integrierte Powerbank an Bord, mit der sich Smartphones und andere USB-Geräte aufladen lassen. Zuhause findet der Play seinen festen Platz auf einer optionalen kabellosen Ladestation, die separat erhältlich ist.

Die automatische Trueplay-Abstimmung analysiert die akustische Umgebung und passt den Klang dynamisch an – egal ob der Lautsprecher auf dem Gartentisch oder im Wohnzimmerregal steht. Trueplay ist eine Eigenentwicklung von Sonos und arbeitet ohne manuelle Kalibrierung durch den Nutzer.
Was ist neu bei der Bluetooth-Gruppierung?
Die technisch interessanteste Neuerung des Sonos Play ist die erstmalige Möglichkeit, mehrere Lautsprecher direkt per Bluetooth zu gruppieren – also ohne Heimnetzwerk. Das funktioniert, indem man den Play mit dem Smartphone verbindet und anschließend die Wiedergabe-/Pause-Taste auf bis zu drei weiteren Sonos Play- oder Move 2-Lautsprechern gedrückt hält. Die Lautsprecher synchronisieren sich daraufhin für eine gemeinsame Wiedergabe.
Bislang war die Multiroom-Funktion von Sonos an das heimische WLAN gebunden. Die neue Bluetooth-Gruppierung erweitert das Prinzip auf Szenarien außerhalb der eigenen vier Wände – etwa bei Gartenfeiern oder auf Reisen. Im WLAN bleibt die gewohnte Sonos-Multiroom-Logik erhalten: Lautsprecher lassen sich raumweise gruppieren oder als Stereo-Paar koppeln.

Mit welchen Plattformen und Diensten ist der Sonos Play kompatibel?
Der Sonos Play unterstützt Apple AirPlay 2 und Spotify Connect sowie bevorzugte Sprachassistenten – konkrete Namen nennt Sonos in der Pressemitteilung nicht, das Unternehmen unterstützt üblicherweise Amazon Alexa und Google Assistant. Die Steuerung läuft über die Sonos App. Dies bietet die gewohnte Flut an Streamingdiensten, rund 100 an der Zahl, von denen allerdings auch nur einige für den Privatanwender sinnvoll sind. Als eines der wenigen Systeme am Markt kommt Sonos übrigens auch mit Apple Music klar.
Ein separater Hub oder eine Bridge ist nicht erforderlich. Der Lautsprecher verbindet sich direkt per WLAN oder Bluetooth mit dem Heimnetzwerk beziehungsweise dem Smartphone. Wichtig für Datenschutz-bewusste Käufer: Die Trueplay-Abstimmung läuft geräteseitig; Sonos macht in der aktuellen Pressemitteilung jedoch keine expliziten Aussagen zur lokalen versus Cloud-Verarbeitung weiterer Funktionen.

Wie klingt der neue Sonos Play?
Der Sonos Play klingt nicht nur gemessen an seiner Größe ausgesprochen gut. Die automatische Einmessung durch Trueplay funktioniert in unseren ersten Tests hervorragend. So richtig kickt es allerdings, wenn man gleich zwei Play zu einem Stereo-Pärchen kombiniert. Dann bekommt man ein ausgewogenes Stereo-Panorama, natürlich noch mehr Bass und ein deutlich dynamischeres Musiksignal.
Nicht nur dank der integrierten Trageschlaufe kann man den zwar kompakten, aber immer noch recht massiven Sonos Play leicht an den Ort bringen, wo man gerade Musik genießen möchte. Deswegen wird es wahrscheinlich unser neuer liebster Urlaubsbegleiter, um im Ferienhaus oder Hotel auch immer den passenden Soundtrack mit dabei zu haben. Und dank der Zertifizierung nach IP67 ist es auch nicht schlimm, wenn man den oder die Plays nach einer Party mal draußen im Garten stehen lässt. Überwintern sollten Sie dort allerdings nicht.
Was kostet der Sonos Play und wann ist er verfügbar?
Der Sonos Play kostet 349 €. Die praktische Ladestation gehört natürlich zum Lieferumfang, ein Netzteil hingegen nicht. Man benötigt also noch eine separates Ladegerät mit USB-C.
Häufige Fragen
Was kostet der Sonos Play und wann ist er in Deutschland erhältlich?
Der Sonos Play kostet 349 €. Er ist seit dem 10. März 2026 vorbestellbar und seit dem 31. März 2026 allgemein verfügbar – bei sonos.com und ausgewählten Händlern in Deutschland.
Wie lange hält der Akku des Sonos Play?
Laut Sonos hält der Akku des Sonos Play bis zu 24 Stunden. Der Akku ist zudem austauschbar, was die Lebensdauer des Geräts verlängern soll.
Funktioniert der Sonos Play mit Apple HomeKit oder Amazon Alexa?
Der Sonos Play unterstützt Apple AirPlay 2 und Spotify Connect. Sprachassistenten werden unterstützt; Sonos nennt in der Pressemitteilung jedoch keine spezifischen Namen. Eine direkte Apple-HomeKit-Integration ist nicht bestätigt.
Brauche ich für den Sonos Play eine Bridge oder einen Hub?
Nein. Der Sonos Play verbindet sich direkt per WLAN oder Bluetooth – ein separater Hub oder eine Bridge ist nicht erforderlich.
Kann ich den Sonos Play auch außerhalb meines Heimnetzwerks mit anderen Lautsprechern verbinden?
Ja. Erstmals lassen sich bis zu vier Sonos-Play- oder Move-2-Lautsprecher direkt per Bluetooth gruppieren – ohne WLAN. Die Synchronisierung erfolgt über einen langen Druck auf die Wiedergabe-/Pause-Taste.
