Klöber bringt mit dem LOOC einen Bürodrehstuhl auf den Markt, der den Rückenlehnbügel früher Firmenentwürfe zurückholt. Entworfen hat ihn Designer Jörg Bernauer gemeinsam mit dem Klöber Entwicklungsteam. Das Unternehmen verweist auf historische Modelle aus den 1930er- bis 1960er-Jahren, deren Formensprache LOOC neu interpretiert: Statt einer geschlossenen Schale prägen freigespannte Flächen und klare Konturen den Stuhl. Die Linienführung läuft von der Rückenlehne bis in die Ringarmlehnen.
Eine der größten Neuerungen steckt im Sitz. Klöber verzichtet beim LOOC erstmals vollständig auf PU-Schaum. Der neu entwickelte Mesh-Box-Sitz kombiniert eine tragende Netzstruktur mit Federkern- und 3D-Gewebetechnologie. Sitz- und Rückenelemente sind dreidimensional beweglich gelagert. Die elastische Struktur soll natürliche Bewegungen unterstützen und auf die Haltung der Nutzer reagieren, um aktives Sitzen zu ermöglichen.
Bernauer beschreibt die Form so: Sie werde von der Kontur und der frei gespannten Fläche innerhalb der Aussparung geprägt. Solche Freispannungen entstünden natürlicherweise aus den Materialeigenschaften.


Eine Familie, viele Varianten
LOOC ist mit Netzgewebe, Stoff oder Leder erhältlich und in zahlreichen Farben und Ausstattungen konfigurierbar. Es gibt hohe und niedrige Rückenlehnen, unterschiedliche Gestelle und optionale Softpads mit magnetischer Befestigung. Alle Versionen folgen derselben Formensprache, sodass sie über verschiedene Arbeits- und Kommunikationszonen hinweg als Familie erkennbar bleiben.

Für Büroplaner ist das ein praktisches Argument: Ein Modell soll vom designorientierten Großraum bis zu repräsentativen Räumen passen. Wie sich der schaumfreie Aufbau im Alltag bewährt, wird sich im Einsatz zeigen.
