2
- Reichweite WLTP
- 659 km
- Verbrauch WLTP
- 14.9 kWh/100 km
- Leistung
- 200 kW (272 PS)
- 0–100 km/h
- 6.4 s
- Vmax
- 205 km/h
- Batterie netto
- 67 kWh
- Laden DC max
- 180 kW
- Laden AC max
- 11 kW
- Antrieb
- RWD
- Sitze
- 5
Alle Daten
Antrieb & Leistung
- Antriebsart
- BEV
- Leistung (kW)
- 200 kW
- Leistung (PS)
- 272 PS
- Antrieb
- RWD
- 0–100 km/h
- 6.4 s
- Höchstgeschwindigkeit
- 205 km/h
Batterie & Reichweite
- Batterie (netto)
- 67 kWh
- Batterie (brutto)
- 70 kWh
- Reichweite WLTP
- 659 km
- Verbrauch WLTP
- 14.9 kWh/100 km
Laden
- AC max
- 11 kW
- DC max
- 180 kW
- Systemspannung
- 400 V
Karosserie & Markt
- Karosserie
- Fließheck
- Fahrzeugkategorie
- D - Mittelklasse
- Länge
- 4606 mm
- Sitze
- 5
Versicherung (Typklassen)
- Haftpflicht (KH)
- 12
- Teilkasko (TK)
- 19
- Vollkasko (VK)
- 17
- Einstufung
- 2024
Hersteller & Markt
- Konzern
- Geely
- Herkunftsland
- Schweden
- Marktstart
- 2025
- Status
- bestellbar
- Preis
- ab 48.990 €
- Datenstand
- 3. Juni 2026
Auch im Heft
Den Test gibt's als Video — und im Heft (Electric Drive 06/2020).
Einleitung
Nachdem wir im Frühjahr schon eine kurze erste Testfahrt mit dem Polestar 2 absolvieren konnten, durften wir ihm für diese Ausgabe ausgiebig auf den Zahn fühlen. Das Fazit: Er hält in jeder Hinsicht, was er verspricht. Beim Infotainment warten wir noch auf Updates. Er war und ist die lang erwartete Alternative bei den elektrischen Limousinen – der Polestar 2. Ein Design zum Niederknien, technische Leistungswerte, die absolut ins Bild passen, und dazu ein ganzes Sortiment an innovativer Technik bis hin zum Infotainment-System auf Android-Basis. Wir hatten das Prachtstück aus chinesischer Fertigung zwei Wochen intensiv im Test und waren und sind rundum begeistert.
Design
Über das Design brauchen wir eigentlich nicht zu reden. Dass der Polestar 2 ein echter Eyecatcher ist, steht außer Frage. Egal, ob in der Innenstadt oder auch an Ladeparks, ständig wird man angesprochen. Insider kennen die Marke längst, Neulinge freut die Tatsache, dass Volvo und somit Designchef und Polestar-CEO Thomas Ingenlath hinter dem gelungenen Entwurf steht. Im Inneren ist ebenfalls alles in Richtung Zukunft orientiert. Beginnend bei der souveränen Materialauswahl unter Verzicht auf Leder bis hin zum Infotainment, das auf Googles Android-Plattform basiert, scheint hier kein Detail aus der Vergangenheit zu stammen.
Technik
Die beiden Motoren mit jeweils 150 kW machen aus dem Polestar eine echte Genussmaschine. Für ein Antriebskonzept mit zwei Motoren sind Werte zwischen etwa 14,5 kWh in der Stadt und 24,2 kWh bei Autobahntempo 120 absolut zeitgemäß.
Ladeleistung
Beim Laden erwies sich der Polestar als Sprinter. An den gängigen Schnelladesäulen von EnBW, Ionity oder Fastned saugte er mit Spitzenleistungen von 120 kW, selbst bei 40 Prozent Batterieladung waren es noch 105, und erst jenseits der 60 Prozent rutschte er langsam unter die 100er Marke. Allerdings hatten wir hier und da Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Säule und Auto, was aber auch am jeweiligen Ladeanbieter liegen kann.
Fahrleistung
In jeder Situation beschleunigt er so brachial, dass es die Mundwinkel schon rein von der Fahrphysik her nach oben reißt. Doch viel Geschwindigkeit geht natürlich zu Lasten der Reichweite. Bei unserem typischen Verbrauchstest hingegen erwies sich der Polestar 2 als durchaus genügsam.
Infotainment
Die Benutzerführung ist ausgesprochen gut, einzig bei den angebotenen Diensten ist noch etwas Nachbesserung angesagt. So kann man zwar Musik über Spotify hören, andere Anbieter sucht man aber noch vergebens. Für Podcasts muss man sich aber wieder eine eigene App herunterladen, die dann aber bedientechnisch nicht mit dem hohen Anspruch des Polestar harmoniert. Nichtsdestotrotz kann man hier entspannt bleiben. Einerseits dürfte das Angebot an Apps im Polestar Store noch wachsen, andererseits soll CarPlay per Update verfügbar sein, sodass man auch die gewohnte iOS-Umgebung nutzen kann, zumindest auf einem Teil des Displays.
Ausstattung
Der Polestar ist eine der wenigen, vollelektrischen Limousinen und somit der oft zitierte Tesla-Killer. Wenn Polestar jetzt noch die versprochenen Einstiegsversionen nachliefert, ist der 2er nicht nur etwas für Leistungsliebhaber, sondern auch für kühle Rechner.
Fazit
Aber ganz ehrlich, wer ein Auto mit so einem Design auf die Straße zaubert, dass im Innenraum nichts, aber auch gar nichts mit dem absurden Minimalismus eines Tesla 3 zu tun hat, sondern Innovation statt Verzicht demonstriert, ist nicht in der Rolle des Jägers, sondern des Gejagten. Auch im ausgiebigen Test bewährt sich der Polestar 2. Wenn jetzt das Infotainment noch ein paar Updates erfährt und Polestar irgendwann den Funkschlüssel mit dem Charme eines Garagentoröffners aktualisiert, ist alles perfekt.
Videos 5
Tests
Weitere Videos
Im Heft erschienen
Vorgestellt in
- Vorgestellt in Electric Drive 01-02/2023, S. 52 — Polestar 2
- Vorgestellt in Electric Drive 06/2021, S. 66 — Polestar 2
- Vorgestellt in Electric Drive 03/2021, S. 56 — Polestar 2
Getestet in
- Getestet in Electric Drive 06/2020, S. 24 — Auf langen Strecken zu Hause
- Getestet in Electric Drive 04/2020, S. 16 — Der Polestar 2 im Test