DoorBird startet die reguläre Auslieferung der D31x-Serie mit 5G: Die Modelle D31TDV 5G und D31TDH 5G sind in der EMEIA-Region ab sofort erhältlich, die Verfügbarkeit in den USA folgt in Kürze. Vorgestellt wurden sie Anfang 2026 auf der ISE in Barcelona als die weltweit ersten IP-Video-Türstationen mit integrierter 5G-Technologie, anschließend liefen sie in ausgewählten Pilotprojekten.
Die Türstation braucht nur Strom, eine Netzwerkverkabelung entfällt. Das ist vor allem für Bestandsgebäude relevant: Wo keine festverdrahteten Innenstationen nötig sind und die Bewohner die DoorBird App nutzen, genügt Strom in der Nähe der Haustür. Der kann laut DoorBird auch über die vorhandene Verdrahtung einer älteren Türsprechanlage kommen.
Ab Werk steckt eine SIM-Karte in den Geräten. Dafür hat DoorBird internationale Mobilfunk- und Servicevereinbarungen geschlossen, die den Betrieb in mehr als 200 Ländern und Regionen ermöglichen. Das System verbindet sich automatisch mit dem bestverfügbaren Netz. Die internationalen Zertifizierungen sind abgeschlossen. Das soll die Inbetriebnahme für Integratoren, Partner und Betreiber vereinfachen.

Für große Objekte gedacht

Die D31x-Serie ist für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien und größere Gebäudekomplexe mit bis zu 3.000 Einheiten entwickelt. 5G kann als primäre Verbindung dienen. Alternativ werden die Systeme per LAN und Power over Ethernet angebunden, dann fungiert der Mobilfunk als zusätzliche Ausfalloption.
Verwalter pflegen Namen, Berechtigungen und Zutrittsmedien per Webbrowser oder App aus der Ferne, verlorene Transponder lassen sich in Sekunden sperren. Zum Zutritt gehören RFID, QR-Code und Smartphone. Bewohner öffnen Türen per Smartphone und sehen und sprechen Besucher von überall. Protokollierungs- und Videofunktionen sollen für Transparenz sorgen. Preise nennt die Mitteilung nicht.
