BenQ hat heute zwei neue Produkte seiner ScreenBar-Leuchtenserie vorgestellt: die ScreenBar Max für Dual-Monitor-Arbeitsplätze und die iScreenBar, nach eigenen Angaben die erste Monitorleuchte, die exklusiv für den Apple iMac entwickelt wurde. Beide Modelle sind ab sofort erhältlich, beide wurden 2026 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet, die iScreenBar zusätzlich mit dem iF Design Award.


Die ScreenBar Max reagiert auf eine reale Lücke: Bestehende Monitorleuchten sind für Dual-Monitor-Setups schlicht nicht gebaut, weder in der Ausleuchtungsbreite noch im Blendschutz. BenQ löst das mit einer teleskopisch verstellbaren Struktur und der sogenannten ASYM-TriZone Light-Technologie, die asymmetrisches Dreizonenlicht gezielt auf den Schreibtisch lenkt, ohne die Bildschirme anzustrahlen. Ein Abschirmwinkel von 36° soll direktes Blenden verhindern; im Zentrum erreicht die Leuchte 1.400 Lux und beleuchtet eine Fläche von 140 mal 70 Zentimetern mit mindestens 500 Lux. Ein integriertes Backlight gleicht den Helligkeitsunterschied zwischen Bildschirm und Umgebung aus, eine automatische Dimmfunktion regelt das Frontlight bei zu dunkler Umgebung auf 700 Lux. Preis: 269 Euro UVP.







Die iScreenBar setzt auf einen anderen Ausgangspunkt: das spezifische Design-Ökosystem des iMac. Bisherige Leuchten verdecken häufig die eingebaute Kamera oder beeinträchtigen das Drei-Mikrofon-Array an der Oberkante. Die iScreenBar befestigt sich magnetisch an der Rückseite des Gehäuses und lässt Kamera, Mikrofone und Apple-Logo frei. Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium, Glas-Touchpanel, erhältlich in Silber, Blau und Grün passend zu den meistverkauften iMac-Farben. Ein dedizierter Videomodus reduziert Blendflecken im Kamerabild; eine macOS-App, verfügbar über den Mac App Store, synchronisiert die Leuchte mit dem Systemstatus des iMac und erlaubt anwendungsbezogene Lichtprofile. Die iScreenBar in Silber kostet 179 Euro, die Farbvarianten Blau und Grün sollen bis Ende 2026 folgen.
