Sonoro hat mit dem Atron ein kompaktes Stereo-Musiksystem vorgestellt, das ab Q4 2026 für 399 Euro UVP erhältlich sein soll. Das 2-Wege-System misst gerade einmal 148 × 120 × 204 mm und bringt 1,5 kg auf die Waage – passt also auf die Küchenzeile, ins Regal oder auf ein Sideboard, ohne dort zu dominieren.
Der Klang soll trotzdem größer klingen als das Format vermuten lässt. Sonoro setzt dafür auf eine selbst entwickelte Acoustic Lens, die die nach oben gerichteten Mittel-Hochtöner bündelt und verteilt, dazu zwei 3-Zoll-Tieftöner, eine 4-Zoll-Passivmembran sowie ein DSP-gestütztes Bass Management. Ein Placement EQ passt die Wiedergabe an den jeweiligen Aufstellungsort an – Wände und Ecken inklusive. Optisch knüpft der Atron an das Design von Meisterstück und Avaton an: schwebende Front, hochwertige Stoffoberfläche, erhältlich in Anthrazit-Schwarz, Perlgrau-Silber und Sand-Creme.

Vernetzt ins Haus
Bedienen lässt sich der Atron direkt am Gerät, per Fernbedienung oder über die sonoro App, die auch das Multiroom-Netzwerk verwaltet. Per Audio-over-IP lassen sich bis zu 32 sonoro-Systeme gleichzeitig bespielen, einzeln, in Zonen oder gemeinsam. Streaming-Dienste wie Spotify Connect, Qobuz Connect, Tidal Connect und AirPlay werden unterstützt, ebenso Bluetooth mit LEAudio-Auracast-Vorbereitung. Für Smart-Home-Enthusiasten: Der Atron lässt sich in die Systeme von Busch-Jaeger einbinden sowie in die KNX-basierten Lösungen von Gira und Jung. Ein 4-Zoll-Farbdisplay rundet die Ausstattung ab. Ob der Atron hält, was das Datenblatt verspricht, wird der Hörtest zeigen.

