Auf den Punkt: Range Rover hat den GT als fünftes Mitglied der Modellfamilie bestätigt. Der GT basiert auf der neuen EMA-Plattform und startet zunächst als reines Batteriefahrzeug (BEV). Produziert wird er in Halewood, UK. Das Interieur zeigt ein einzelnes Infotainment-Display, ein verstecktes Querbelüftungssystem und Textilverkleidungen. Details zu Preis, Reichweite und Marktstart sollen noch 2026 folgen.
Mit dem Range Rover GT bestätigt der britische Hersteller ein fünftes Fahrzeug in der Range-Rover-Familie. Das Modell positioniert sich als Grand Tourer, kombiniert Coupé-Proportionen mit dem geländetauglichen Anspruch der Marke und basiert auf der neuen EMA-Plattform – die damit erstmals bei einem Range Rover zum Einsatz kommt.

Was ist der Range Rover GT genau?
Der GT soll eine neue Nische besetzen: Langstreckenkomfort und fahrdynamische Ausrichtung eines klassischen Grand Tourers, kombiniert mit der Geländetauglichkeit, für die Range Rover steht. Prototypen absolvieren derzeit ihre abschließenden Testfahrten auf öffentlichen Straßen – eingehüllt in eine Tarnlackierung, die von topografischen Konturen rund um den Entwicklungsstandort Gaydon in Warwickshire inspiriert ist. Das goldene Muster betont die geschwungene Silhouette und die flachere Dachlinie, die das Modell von den bisherigen Range-Rover-Varianten unterscheidet.
Das ist tatsächlich ein neues Segment für Range Rover – und ein ziemlich konsequenter Schritt. Bislang bediente die Familie vor allem das klassische SUV-Spektrum, vom kompakten Evoque bis zum ausgewachsenen Range Rover. Ein echter GT war nie dabei.

Was steckt unter dem Blech?
Der Range Rover GT wird das erste Range-Rover-Modell sein, das auf der neuen EMA-Architektur aufbaut. Gebaut wird es im Werk Halewood in der Nähe von Liverpool, wo auch andere Modelle mit Verbrennungs- und Hybridantrieb vom Band laufen. In der Markteinführungsphase ist ausschließlich eine vollelektrische Version als BEV vorgesehen. Zu einem späteren Zeitpunkt im Modelllebenszyklus soll auch eine Vollhybrid-Option (HEV) folgen.
Über Akku-Kapazität, Leistung oder Reichweite schweigt sich Range Rover zum jetzigen Zeitpunkt aus. Diese Informationen sollen im weiteren Verlauf des Jahres 2026 kommuniziert werden.

Wie sieht das Interieur aus?
Für einen Range Rover ist das Cockpit des GT überraschend minimalistisch – fast schon radikal reduziert. Anstelle eines klassischen Kombiinstruments setzt Range Rover auf ein einzelnes zentrales Display, ergänzt durch ein separates Fahrerinformationsdisplay. Das traditionelle Lüftungsgitter entfällt zugunsten eines unsichtbaren, über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufenden Belüftungskanals, der die horizontale Linie des Armaturenbretts betont – ein Element, das Range Rover als Designmerkmal der Marke beschreibt.

Das Armaturenbrett ist mit einem gewebten Textil bespannt, das in einem einzigen Zug über die gesamte Breite läuft. Darin eingearbeitet sind die Lautsprecher des Audiosystems – von außen nicht sichtbar. Range Rover beschreibt den Ansatz als „Sanctuary of Calm“: weniger visuelle Ablenkung, reduzierte Geräuschkulisse und direkterer Sprachzugang zu Fahrzeugfunktionen. Der Fokus liegt erkennbar darauf, Technik in die Architektur einzuweben statt sie sichtbar zu zeigen. Für Fans klassischer Range-Rover-Interieurs dürfte das ein Umdenken erfordern – für alle anderen ist es wohl genau das, was ein moderner Grand Tourer braucht. Besonders hervorgehoben wird der Beinraum in der zweiten Reihe: Range Rover bezeichnet ihn als führend in der Klasse.

Wo wird der Range Rover GT produziert?
Die Produktion findet im britischen Werk Halewood statt. Das ist dasselbe Werk, in dem bereits der Range Rover Evoque und der Discovery Sport gebaut werden. Mit dem GT zieht damit erstmals ein Modell auf EMA-Plattform in das Halewood-Werk ein, das bislang vor allem kleinere Baureihen verantwortete.
Wann kommen weitere Details?
Range Rover hat bestätigt, dass weitere Informationen zum GT noch im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht werden. Angaben zu Preis, Reichweite, Ladezeit oder einem konkreten Marktstart-Datum lagen zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung nicht vor. Die aktuell laufenden Prototypenfahrten deuten darauf hin, dass die Serienreife noch bevorsteht, der Entwicklungsabschluss aber absehbar ist.
Mit dem GT vervollständigt Range Rover sein Modellportfolio um eine Variante, die explizit auf Langstreckenreisen ausgelegt ist. Die EMA-Plattform bildet dabei die Grundlage für den elektrischen Antrieb, der – zumindest bei der Markteinführung – die einzige verfügbare Antriebsoption sein wird. Ob und wann die angekündigte Hybrid-Variante folgt, hängt laut Range Rover vom weiteren Lebenszyklus des Modells ab.

Häufige Fragen
Was ist der Range Rover GT?
Der Range Rover GT ist das fünfte Modell der Range-Rover-Familie und positioniert sich als Grand Tourer. Er kombiniert Coupé-Proportionen mit dem Geländeanspruch der Marke und basiert auf der neuen EMA-Plattform.
Hat der Range Rover GT einen Elektroantrieb?
Ja. Der Range Rover GT startet als reines Batteriefahrzeug (BEV) auf der neuen EMA-Plattform. Eine Vollhybrid-Option (HEV) ist für einen späteren Zeitpunkt im Modelllebenszyklus geplant.
Wo wird der Range Rover GT gebaut?
Der Range Rover GT wird im britischen Werk Halewood produziert, zusammen mit weiteren Modellen mit Verbrenner- und Hybridantrieb.
Wann erscheinen weitere Details zu Preis und Reichweite?
Range Rover hat angekündigt, weitere Informationen noch im Laufe des Jahres 2026 zu veröffentlichen. Konkrete Angaben zu Preis, Akku-Kapazität oder Reichweite lagen bei der ersten Ankündigung noch nicht vor.
Was ist besonders am Interieur des Range Rover GT?
Das Cockpit setzt auf ein einzelnes zentrales Display statt einem klassischen Kombiinstrument, einen verdeckten Querluftkanal über die gesamte Fahrzeugbreite und ein gewebtes Textil-Armaturenbrett mit integrierten Lautsprechern.
