Offene Büros brauchen mehr als Arbeitsplätze – sie brauchen Zonen. Sedus erweitert dafür seine se:hive Produktfamilie und adressiert den wachsenden Bedarf an flexiblen, akustisch wirksamen Bereichen in modernen Arbeitswelten. Der Ansatz: optische Strukturierung, textile Wohnlichkeit und funktionale Details in einem modularen System, das sich vom Einzelarbeitsplatz bis zur Teamzone einsetzen lässt.
Warum se:hive jetzt relevanter wird
In Open Spaces prallen unterschiedliche Arbeitsmodi aufeinander: konzentriertes Arbeiten, spontane Abstimmungen, Video-Calls, kurze Pausen. Sobald alles gleichzeitig passiert, wird Akustik zum Produktivitätsfaktor – und Raumplanung zur täglichen Konfliktlösung. se:hive setzt genau hier an: Statt komplette Räume zu bauen, entstehen im bestehenden Grundriss klar definierte Bereiche, die Rückzug ermöglichen, Austausch unterstützen und zugleich den offenen Charakter der Fläche erhalten.
Was an der se:hive Familie neu ist

Sedus se:hive im Open-Space-Büro: Modulares Raum-in-Raum-System schafft akustisch wirksame Zonen für Fokusarbeit, Austausch und Telefonate
„Das Innenleben aus Holzfaserplatten ist zu 100 % recycelbar, während der Stoff nicht verklebt, sondern bespannt wird – für maximale Wiederverwendbarkeit.“
Mit der Erweiterung wird se:hive breiter einsetzbar – auch jenseits klassischer „Pod“-Logik. Neu beziehungsweise ergänzend genannt werden:
- eine „leerstehende“ Variante in verschiedenen Größen und Formen als offene, optische Strukturierung
- ein Einzel-Rückzugsort mit integriertem Tisch in zwei Basisformen (Rechteck oder Wabe)
- eine Umhausung mit integrierten Sofaelementen
- eine vollumpolsterte Bench
Damit lässt sich se:hive variabler konfigurieren: von stiller Einzelarbeit über informelle Gespräche bis hin zu Teamrunden.
Fokus, Austausch, Pause: typische Anwendungen im Büroalltag

Sedus se:hive als Rückzugs- und Kommunikationsbereich: Textile Raum-in-Raum-Lösungen für New-Work-Büros mit offenen Strukturen.
se:hive ist nicht als Einzellösung gedacht, sondern als Baustein für unterschiedliche Situationen:
Fokusarbeit: Akustisch geschützte Rückzugsorte mit Tisch schaffen Distanz zur offenen Fläche, ohne gleich einen geschlossenen Raum zu benötigen. Das ist besonders dort relevant, wo Telefonate, Konzeptarbeit oder konzentriertes Schreiben sonst im „Dauerrauschen“ untergehen.
Informeller Austausch: Umhausungen mit Sofaelementen und wohnlicher Anmutung ermöglichen kurze Meetings, 1:1-Gespräche oder spontane Abstimmungen – sichtbar integriert in die Fläche, aber mit deutlich mehr Ruhe.
Teamwork im Open Space: Größere Konfigurationen und Zonierungen bieten Treffpunkte, die sich wie „eigene Bereiche“ anfühlen, ohne den Raum zu zerschneiden. Gerade in hybriden Teams gewinnt das an Bedeutung: Wenn man schon vor Ort ist, muss Zusammenarbeit auch räumlich unterstützt werden.
Gestaltung: Textilien, Atmosphäre und optionale Elemente

Nachhaltigkeit als Konstruktionsprinzip
In der Weiterentwicklung wird Nachhaltigkeit explizit als Grundprinzip genannt – nicht als Zusatz. Konkret:
- Das Innenleben aus Holzfaserplatten ist zu 100 % recycelbar.
- Der Stoff wird nicht verklebt, sondern bespannt – mit Blick auf maximale Wiederverwendbarkeit.
- Die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern soll Transportemissionen reduzieren.
- Das Füllmaterial aus Holzfasern wird zum Teil aus Altholz gefertigt (Upcycling-Gedanke).