Das neue iPad mini von Apple ist ein Gerät für Menschen, die ihr Büro in der Tasche tragen: im Außendienst, im Cockpit. Den Außendienst nennt Apple selbst, wenn es um die Fans des kleinen Tablets geht, neben Kreativen, Kleinunternehmern, Ärzten und Gamern. Die neue Generation zielt auf sie.

Mehr Fläche, gleiche Größe

Frau sitzt auf Betontreppe und hält Apple iPad mini mit OLED-Display in beiden Händen
Das neue iPad mini passt dank kompakter Größe bequem in jede Tasche – ideal für unterwegs. Quelle: Apple

Das OLED-Display misst jetzt 8,5 Zoll. Möglich machen das um 24 Prozent schmalere Ränder: Das Gerät bleibt so kompakt wie der Vorgänger. Mit 5,4 mm ist es dünner und leichter als zuvor, es gibt die Farben Mitternacht und Polarstern. Dazu kommt Schutz nach IP67 gegen Wasser und Staub, ein Argument für alle, die im Freien arbeiten.

Die Spitzenhelligkeit liegt bei bis zu 1.200 Nits und damit mehr als doppelt so hoch wie bei der vorherigen Generation, im Vollbild sind es 600 Nits bei einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Nach unten reicht die Helligkeit bis 1 Nit, gedacht etwa fürs Lesen im Dunkeln. Optional gibt es Nanotexturglas, das Blendeffekte in heller Umgebung reduziert, bekannt vom iPad Pro.

Apple iPad mini in Starlight, einhändig gehalten, mit Animations-App auf dem OLED-Display
Das neue iPad mini lässt sich dank kompaktem Format bequem einhändig halten – auch bei kreativen Profi-Apps. Quelle: Apple

KI, die im Gerät bleibt

Apple iPad mini in zwei FineWoven-Hüllen – Beige und Dunkelgrau – stehend, Rückansicht
Das neue iPad mini ist in zwei Farben erhältlich – passende Hüllen mit eingeprägtem Apple-Logo runden das Design ab. Quelle: Apple

Im Inneren arbeitet der A20 Pro, gefertigt in 2 Nanometern. Seine 7-Core-GPU trägt Neural Accelerators in jedem Kern und liefert bis zu 4,5-mal schnellere KI-Leistung als die Vorgängergeneration. Die Grafik legt um bis zu das 2,7-Fache zu, die Multithread-Leistung der bis zu 6-Core-CPU um bis zu 60 Prozent. Die Dual 16-Core Neural Engine mit doppelter Rechenleistung gibt es allerdings nur in der 512-GB-Konfiguration. Auch große Sprachmodelle sollen sich lokal ausführen lassen.

Ältere Person mit Apple iPad mini auf Picknickdecke im Park liegend
Das iPad mini überzeugt dank kompakter Größe auch beim Einsatz unterwegs – etwa im Park. Quelle: Apple

Neu sind außerdem der Funkchip N1 (WLAN 7, Bluetooth 6, Thread) und, bei den Cellular-Modellen, das Modem C2 mit bis zu 50 Prozent schnellerer Übertragung. Für Videokonferenzen sitzt die 12-MP-Frontkamera mit Center Stage nun an der Längsseite. Ein Acoustic Display mit Tieftönern und verdeckten Hochtönern sorgt für den Ton, sein versiegeltes Gehäuse trägt zur IP67-Einstufung bei.

Software ist iPadOS 27 mit der nächsten Generation von Apple Intelligence. Der erweiterte Displaymodus für externe Monitore folgt mit iPadOS 27.2.

Apple iPad mini in Blau, Detailansicht Rückseite mit Kamera und Display mit blauem Wallpaper
Das neue iPad mini zeigt sich in Blau – die abgerundeten Kanten und die schmalen Ränder unterstreichen das kompakte Format. Quelle: Apple

Zubehör und Preise

Apple iPad mini mit A20 Pro zeigt Siri-KI-Zusammenfassung einer Island-Reiseroute in der Preview-App
Der A20 Pro ermöglicht KI-Features wie das automatische Strukturieren von Reisedaten direkt in iPadOS 27. Quelle: Apple

Das neue Smart Folio aus Funktionsgewebe (Navyblau, Taupe) kostet 89 Euro. Der Apple Pencil Pro (149 Euro) und der Apple Pencil (USB-C) (89 Euro) sind kompatibel.

Das iPad mini gibt es mit 128, 256 oder 512 GB. Es kostet ab 749 Euro als Wi-Fi-Modell und ab 919 Euro mit Cellular, im Bildungsbereich ab 699 Euro. Vorbestellen lässt es sich ab Mittwoch, 28. Oktober, die Auslieferung beginnt am Freitag, 6. November. Wer unterwegs wirklich arbeiten will, sollte vor allem auf die Speichervariante achten: Die stärkste Neural Engine bleibt der größten Konfiguration vorbehalten.

Häufige Fragen

Was kostet das neue iPad mini von Apple?

Das iPad mini kostet ab 749 Euro als Wi-Fi-Modell und ab 919 Euro mit Cellular. Im Bildungsbereich beginnt der Preis bei 699 Euro. Es gibt Varianten mit 128, 256 oder 512 GB Speicher.

Wann erscheint das neue iPad mini?

Vorbestellen lässt sich das iPad mini ab Mittwoch, 28. Oktober. Die Auslieferung beginnt am Freitag, 6. November. Es ist dann in den Apple Stores und bei autorisierten Apple Händlern erhältlich.

Welches Display hat das neue iPad mini?

Das OLED-Display misst 8,5 Zoll, die Ränder sind um 24 Prozent schmaler, das Gerät bleibt so kompakt wie der Vorgänger. Die Spitzenhelligkeit liegt bei bis zu 1.200 Nits. Optional gibt es Nanotexturglas, das Blendeffekte reduziert.

Ist das neue iPad mini wasser- und staubgeschützt?

Ja, das iPad mini ist nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Dazu trägt auch das versiegelte Gehäuse des Acoustic Displays bei. Apple nennt als Beispiele das Arbeiten im Freien bei Regen oder das Lesen am Pool.

Welche iPad-mini-Variante hat die stärkste Neural Engine?

Die Dual 16-Core Neural Engine mit doppelter Rechenleistung gegenüber der Vorgängergeneration gibt es nur in der Konfiguration mit 512 GB. Der A20 Pro selbst steckt in allen Modellen.